BISS Basic am Sonntag


 

 

 

 

 

 

 

 

Und schon ist es so weit: Das letzte Basic vom BISS 2017 hat statt gefunden. Nachdem wir schon gehört haben, dass nicht nur ER reicht, sondern auch ICH reiche ging es heute morgen um das WIR. Wir reichen! Schon das Busunternehmen De Lijn aus den Niederlande hat es in seiner Werbecampagne auf den Punkt gebracht: It’s smarter to travel in groups! Gott hat den Menschen dazu geschaffen in Gemeinschaft zu leben, denn feiern macht alleine keinen Spaß! Sogar Gott trägt in sich Gemeinschaft: Drei in eins, Vater- Sohn-, Heiliger Geist! Sybille änderte den Satz von De Lijn passend zum Samstag Abend vom BISS um in „It’s smarter to celebrate life in groups!“.

Doch damit eine gelingende Gemeinschaft entsteht, muss man ein paar Dinge beachten. Und was man da beachten muss können wir ganz einfach herausfinden. Denn das Gute ist, Gott hat uns Jesus auf die Welt geschickt, damit er es uns ganz praktisch zeigen kann!

Sybille, die uns diesen Morgen den Input gehalten hat, hat besonders zwei Punkte hervorgehoben.

  1. Jesus beruft sein Team! Schaut man sich die Auswahl von Jesus Jüngern an, kann man schon manchmal den Kopf schütteln. So ein bunter Haufen! Und jeder mit einem anderen Gottesbild! Jesus suchte sich keinen Einheitsbrei, sondern eine kunterbunte Mischung aus Verkündigern, Tröstern, Zuhörern und, und, und.
    Wie sieht denn dein Team aus? Versuchst du so viel Harmonie wie möglich zu erzeugen in dem du ähnliche Charaktere mit ins Boot holst, oder möchtest du von der Vielfalt profitieren? Jesus weiß genau was es braucht: Einen kunterbunten Haufen!
    Doch Mitarbeiter allein reichen nicht aus, denn es gilt das Prinzip: Ganz oder gar nicht! Jesus sagt, dass nicht die, die „Herr, Herr!“ rufen, in den Himmel kommen, sondern die, die seinen Willen tun. Wisst ihr in eurem Team voneinander, dass ihr euch bewusst für Jesus entschieden habt? Kennt ihr eure Glaubensgeschichten? Das kann euch helfen, denn in Krisen kann man einander an die persönliche Entscheidung für Jesus erinnern und sich gegenseitig aufbauen. Ein Liebesdienst, den ihr euch schenken könnt! Dasselbe gilt für eure Teens. Ist euer Ziel, dass sie sich aktiv für Jesus entscheiden? Es geht nicht darum, eine Wohlfühlgemeinschaft zu schaffen, sondern zu Jesus hinzuführen. Er muss der Kern unserer Arbeit sein, und nicht die Wohlfühlatmosphäre.
  2. Jesus sendet das Wir! ist der zweite Punkt von Sybilles Andacht.
    Jesus sendet seine Jünger aus, und wenn sie wieder zurückkommen, bespricht er mit ihnen, was sie erlebt haben. Er trainiert sie quasi in ihrer Mission, damit sie es auch hinbekommen, wenn er nicht mehr da ist. Wie ist das bei dir? Kann dein Team auch ohne dich bestehen? Wir sind nicht dazu berufen, von Anfang bis Ende unseres Lebens in nur einer Gemeinschaft zu bleiben. Wir kommen in neue Gemeinschaften und gehen aus anderen hinaus. Genauso kommen neue Leute in unser Team, und Alte verlassen es. Gruppen wachsen und müssen sich teilen, um weiterhin intensiv miteinander unterwegs sein zu können. Sich teilen bedeutet nicht Verlust, sondern Bewegung und lebendiges Wachstum! Jesus schickte auch immer kleine Gruppen auf den Weg. Mindestens zwei, nie weniger! Sogar als sie nur einen Esel für den Palm Sonntag holen mussten. Wo bist du ein Einzelkämpfer und warum?

Das WIR reicht, wenn Jesus in der Mitte steht! Wir müssen in all unseren Problemen innerhalb unseres Teams auf Jesus schauen und danach fragen, wie er sich Gemeinschaft gedacht hat. Hierfür müssen wir untereinander im Gespräch bleiben und immer wieder im Gebet vor Gott kommen und unsere Probleme an ihn abgeben. Probleme ansprechen bedeutet sich verletzlich zu machen, sein Herz zu offenbaren. Doch genau das ist notwendig, damit wir als Team wachsen können.

Setzt euch doch mal als Gruppe zusammen und stellt euch die Fragen, die Sybille uns gestellt hat, denn „It’s smarter to travel in groups!“