Das BISS sagt BISS bald! – Ein Rückblick auf die gemeinsame Zeit

Viel zu schnell ging die BISS-Zeit auch in diesem Jahr wieder zu Ende, doch gestärkt von der Gemeinschaft, ermutigt von vielen Begegnungen und Impulsen und sehr dankbar durften wir nun wieder nach Hause zurückkehren.

Vom 31. März bis zum 3. April lebte unsere BISS-Gemeinschaft mit rund 160 Jugendlichen und Erwachsenen im Schloss.

Unsere Vormittage begannen für einige mit gemeinsamen Bibellesen, einer „Bible on tour“-Tour rund ums Schloss; eine anschließende Lobpreiszeit und die inhaltlichen „Basics“ von Albrecht, Sybille und Matthias füllten den Tag bis zur Mittagszeit aus. Vielerlei Seminarangebote erwarteten uns nachmittags: Von Kreativem, Sportlichem und inhaltlich Herausforderndem war alles Denkbare, somit für jede/n von uns etwas Passendes, dabei.

Nach einem lockeren, frohen Donnerstagabend, erlebten wir einen sehr persönlichen Abend mit viel Tiefgang am Freitag, bevor wir den legendären Samstagabend mit einer großen Bad-Taste-Party in verschiedenen Pubs verbrachten.

Jeden Abend beendeten wir in den „bissquit-Kleingruppen“ im Andachtsraum: Gebet, etwas zum Nachdenken, Segen und einer Lobpreiszeit. Viele von uns saßen auch in diesem Jahr noch bis in die Nacht zusammen.

Zum Abschluss feierten wir am Sonntag gemeinsamen einen Gottesdienst, in dem Ralf die Predigt hielt und wir uns gegenseitig Gottes Segen zusprachen.

 

Rund um das herausfordernde Thema „vorbildl.ICH“ beschäftigten wir uns inhaltlich mit den vier vielseitigen Adjektiven „handgemacht“, „gutgemacht“, „vorgemacht“, „ausgemacht“ und entdeckten dabei sehr viel Neues für unser alltägliches Leben mit Jesus.

Weil wir alle „handgemacht“ sind, ist es völlig normal, dass wir „unfertig“ sind. Um so wichtiger ist es, die Heimlichkeiten in unserem Leben sein zu lassen, ihm auf den schon längst vorbereiteten Wegen nachzufolgen, und dabei auszuleben, dass Jesus uns gebraucht, und zwar genau so wie wir sind. Genau so sind wir unendlich wertvoll. (Eph 2,10)

Weil wir alle „gutgemacht“ sind, ist es wichtig zu wissen, wie unser Lebensprofil aussieht und was unser Auftrag von Gott ist. Drückt unser Profil bereits aus, dass wir Gottes Kinder sind? Wofür leben wir? (Eph 5,1-20)

Weil wir als Christen auch den Auftrag haben, Dinge „vorzumachen“, dürfen wir mit der Verheißung hinausgehen, dass wir in Situationen kommen, in denen nur wir, und zwar genau wir, gefragt sind. Als diejenigen, die Jesus nachfolgen, leben wir in einem Team, in welchem alle gleichgestellt sind. (Apg 4,5-22)

Weil unser Auftrag in Gottes Reich „ausgemacht“ ist, gilt es, unsere eigene Mission zu finden. Petrus wurde vom Fischer zum Menschenfischer – vielleicht hätte er sich das niemals zugetraut, aber Jesus hatte seinen Auftrag „ausgemacht“, festgemacht. Jesus fragte Petrus, ob er ihn lieb habe (Joh 21,17); dies ist die alles entscheidende Frage, auch für uns. Willst du, Jesus, dass dein Reich in meinem Leben Wirklichkeit wird?

Unseren Auftrag werden wir finden, denn Jesus verspricht selbst: „Wer sucht, der findet“ (Mt 7,8).

 

BISS – diese Tage sind immer verbunden mit Wiedersehen, Kennenlernen, Begegnungen, Gesprächen, viel Spaß und viel Lachen, wenig Schlaf, viel Input und natürlich mit Gottes Wort, Gebet und Tiefgang. Um es mit einem unserer diesjährigen BISS-Lieder auszudrücken: „I’m no longer a slave to fear. I am a child of God“.

Dankbar dürfen wir auf diese Zeit zurückblicken, aber genau so dürfen wir auch gestärkt nach vorne blicken und mit Jesus mutig voran gehen:

„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ (Epheser 2,10)

 

Basic 3: „vorgemacht“

DU WIRST GEBRAUCHT, DU BIST GEFRAGT – GENAU SO WIE DU BIST! 

Diese Zusage und Verheißung steht über unserem Leben. Wir sind alle Mitarbeiter Gottes.

Mit dieser wesentlichen Zusage und Verheißung begann unser drittes und leider auch schon letztes Basic, gehalten von Matthias, am heutigen Sonntagvormittag.

IMG_5311Martin Luther sagte einmal: „Wo der rechtschaffene Glaube ist, lässt der Geist dich nicht ruhen, du brichst heraus, du wirst ein Priester und lehrst andere Leute auch.“ 

Dabei – und dies ist u.a. ganz wichtig – gilt das sog. Priestertum aller Gläubigen. Indem Martin Luther von „Priestern“ sprach, richtete er sich an jede/n Christ/in.

Als Beispiel für das Priestertum aller Gläubigen erzählte uns Matthias von einem Vater und dessen Sohn. Der Sohn war gläubig und bekannte sich zu Jesus, doch der Vater konnte diesen Glauben lange Zeit nicht nachvollziehen. Als der Vater dann einmal im Krankenhaus lag, fragte er seinen Sohn nach Jesus. Der Sohn sprach ein einfaches Gebet und bat darin Jesus, auch in das Leben seines Vaters zu kommen. An der Stelle des Sohnes wäre kein Priester, kein Arzt oder sonst jemand genau so geeignet gewesen wie er selbst. Nur und genau er wurde vom Vater gefragt, denn: Er war es, der dem Vater den Glauben vorgemacht hat.

Wir sind als Jesus-Nachfolger ein Team, in welchem wir alle gleichgestellt sind. Selbst, wenn wir straucheln, so kann eine bestimmt Sache doch kein anderer so wie wir. IMG_5313

 

 

Drei Schritte zum Thema „vorgemacht“ ging Matthias nun mit uns:

1.Wir schauten uns „drei Knastis“ genauer an und fragten uns dabei, was wir von ihnen lernen können.

Im Anschluss an Apostelgeschichte 3 beschäftigten wir uns näher mit Petrus und Johannes. Aus dieser Erzählung können wir viel für uns selbst mitnehmen. Unter anderem, dass wir, wenn wir beten, automatisch bei den Ärmsten vorbeikommen – so wie das eben auch bei Petrus hinsichtlich des Gelähmten der Fall gewesen ist. Zu beachten ist bei dieser Erzählung, dass wir es mit genau demselben Petrus zu tun haben, der noch wenige Zeit zuvor auf dem Meer sank, weil sein Glaube zu klein war. Auch derselbe Petrus, der Jesus im Stich ließ, als es für Jesus ernst wurde, spricht hier zu dem Gelähmten. Gott will auch uns, hier und heute, genau so beauftragen wie er diesen Petrus beauftragt hat.  

Petrus sprach zu dem Gelähmten in Apg 3: „Steh auf und geh umher“. – Dies setzten wir ganz praktisch um, wobei wir aufeinander zugingen und uns diese Worte als Auferweckungsruf gegenseitig zusprachen: „Im Namen Jesus – Steh auf und geh umher“.

Als Menschen scheitern wir immer wieder, auch das können wir heute und ebenfalls durch diese Geschichte erkennen. Lassen wir zu, dass uns Dinge so herunterdrücken, liegen wir am Boden wie ein Gelähmter. Wenn wir am Boden liegen, brauchen wir unsere Glaubensgeschwister

Oder stehen wir als Gelähmte wieder auf, werden befreit und sind so ganz bei Gott?! (Matthias nannte diese Form die „BISS-Version“!!!)

2. Zwei Interviewgäste von unseren BISSlern kamen nach vorne. Sie erzählten uns von ihrem persönlichen Weg mit Jesus und davon, wie sie das „Vorgemacht“ in ihrem Leben umsetzen. 

3. Bibeltext: Apg 4,5–22. 

Wir lasen diesen Bibeltext und fragten uns, was uns aus diesem Text persönlich anspricht; was wir – ganz persönlich – heute mitnehmen können. Nach einer Kleingruppenphase sprachen wir alle gemeinsam im Plenum über dieses Thema. Viele Entdeckungen und Anregungen zeigten sich uns in dieser Zeit.

Mit der wertvollen Zusage aus Apg 18,9 schloss Matthias das Basic zum Thema „vorgemacht“ ab:

Es sprach aber der Herr durch eine Erscheinung in der Nacht zu Paulus: „Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht!“

Unser Bad-Taste-Abend

Ein erlebnisreicher Tag geht langsam zu Ende…

Heute durften wir einen ganz besonderen Abend erleben: 

– Unser „Bad-Taste-Abend“

So manches Bad-Taste-Outfit war äußerst außergewöhnlich, jedes auf seine Weise einfallsreich, so manches äußerst seltsam bis gewöhnungsbedürftig und stets seeeehr individuell.

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An den verschiedensten Orten im Schloss, im Hof, in der Remise, im Schlosskeller erwarteten uns Musik, Action, Karaoke, Cocktails und eine Band. Wir wurden verwöhnt mit unterschiedlichen Essenkreationen: Von einer Currywurst zu Dampfnudeln – niemand wird heute Abend hungrig zu Bett gehen.

Welche Location hat dir am besten gefallen? Das Irish Pub, die Sportsbar oder das Oma’s Stüble?

Auch Gäste von auswärts besuchten uns an heute.

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Jede und jeder von uns hat einen ganz individuellen Abend erlebt, an dem genügend Zeit für Begegnungen, Gespräche und eine Menge Spaß geblieben ist!

– Ein weiterer BISS-Tag ist leider schon (fast) wieder vorüber… 

Basic 2: „gutgemacht“

Weiter ging es am heutigen Vormittag nach einer einstimmenden Lobpreiszeit mit dem zweiten Basic von Sybille zum Thema „gutgemacht“. 

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Sehr intensiv setzten wir uns dabei mit dem Epheserbrief, Kapitel 5,1–20 voraus. Dabei war es wichtig, dass jenes Kapitel das Ja zu Gott voraussetzt. Dieses Ja ist das Fundament. Als Christ stellt sich dann immer wieder die Frage wie ich dieses Fundament tatsächlich in meinem Leben auch umsetzten kann: Wie kann ich Spuren in meinem Leben / im Leben von anderen hinterlassen und wie können andere durch mich spüren, dass auch sie Gottes geliebte Kinder sind? 

Ganz klar steht an erster Stelle die Liebe Gottes. Darum brauchen manche Dinge in meinem Leben auch keine Macht mehr über mich haben.

Gott setzt unserem Leben aber einen Rahmen, er setzt ihm Grenzen.

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Diese Grenzen sind ein Schutz, eine Freiheit, in der ich leben kann. Die 10 Gebote sind auch die „10 Freiheiten“. Gott ist nicht der große Verbieter; wie er das Volk Israels damals aus der Wüste geführt hat, so will er auch uns in die Freiheit hinein führen. Hierbei denkt Gott immer noch mit – wer Gottes Freiheit annehmen, leben, ausführen will, benötigt die 10 gegebenen „Freiheiten“ Gottes.

Oftmals lesen wir in der Bibel von Götzendienst und denken dabei an ein altes Wort. Sybille forderte uns auf, darüber nachzudenken, welche Götzen wir aber heute anbeten. Beten wir Gott an oder beten wir ihn nicht an? Sind wir Kinder des Lichts oder Kinder der Finsternis?

Eine Entscheidung hat immer mit Aktion zu tun. Zunächst gehen wir den ersten Schritt, dann den zweiten… Wichtig ist, dass wir nicht sitzenbleiben.

Dies wurde uns ganz praktisch verdeutlicht, denn auf einem war es vollkommen finster im Schlosskeller – auf welcher Seite also stehen wir? 

Auch als Kinder des Lichtes kann unser Licht manchmal (fast) erlöschen, doch dann dürfen wir auf Gottes alttestamentliche Zusage vertrauen, dass er den glimmenden Docht niemals auslöschen wird (vgl. Jes 42). Als Kinder des Lichtes sind wir vor Lebensstürmen nicht bewahrt; auch Kinder des Lichtes fallen hin. Wenn uns dies passiert aber dürfen wir niemals denken, dass es Gott wer, welchen den Sturm ausgelöst hat.

Paulus sagt uns ganz eindeutig: „Lebt in der Liebe!“

Weil Gottes Liebe der Rahmen in unserem Leben ist, sind wir in jener Liebe Gottes Kinder des Lichts und zwar auch dann, wenn unser Licht noch so klein zu sein scheint – wichtig ist allein, dass wir zu diesem großen Licht gehören, daran angedockt sind. 

Haben wir schon einmal über unser persönliches Lebensprofil nachgedacht? Wie leben wir die Liebe Gottes? Wie sieht unsere Berufung aus? 

Es ist wichtig, dass ich weiß, wer ich bin und wie mein Auftrag von Gott aussieht. Jesus selbst war sich über seine eigene Identität im Klaren. Er wusste, wer er ist und wer er nicht ist – können auch wir das von uns sagen? Wie viel Prozent sind wir uns darüber bewusst, wer Unverwechselbares wir eigentlich sind?

Wir alle leben auf unterschiedliche Arten und Weisen unsere Liebe Gottes aus. Dass wir uns dies bewusst machen, ist ganz wichtig, wenn wir uns an unseren Vorbildern orientieren wollen. Wir müssen unser eigenes, ganz individuelles Profil finden.

Im letzten Drittel des Basics beschäftigten wir uns – zunächst jede/r für sich oder mit den Nachbarn – mit Epheser 5,1-20. Wir stellten eine Liste mit Gottes „Do’s und Dont’s für Kinder Gottes“ auf. Sehr spannend war das gemeinsame Zusammentragen der gefundenen Punkte, wobei wir wieder feststellten: Jeder Schritt hat etwas mit einer Entscheidung zu tun und die Richtung, die wir einschlagen ist maßgeblich für das Ziel, bei dem wir schlussendlich ankommen werden. 

Wo wir die Weisheit und Weitsicht selbst nicht haben, lasst uns Gott fragen. Wir leben immer im Kampf, Kinder Gottes zu und dennoch oftmals innerlich zerrissen zu sein. Wichtig ist dabei, dass wir immer geliebt sind, bedingungslos geliebt. Immer dürfen wir zurücklaufen in die Arme des barmherzigen Vaters (vgl. Lk 15). 

Sybille schloss ihre ermutigenden Gedanken mit einer kleinen Vergleichsgeschichte ab:

Eine alte Indianerin sprach zu ihrer Enkelin: „In meinem Herzen sind zwei Wölfe, ein schwarzer und böser Wolf und ein freundlicher und guter Wolf. Diese kämpfen einen Kampf.“ Als die Enkelin zurückfragte, welcher von beiden diesen Kampf denn gewinnen würde, sprach die Indianerin: „Derjenige, den ich füttere.“

 

In diesem Sinne: Wofür lebst DU? Was ist das Eine, auf das Du jetzt hinarbeiten willst? 

Unser „Hautnah-Abend“

IMG_5279 Erfüllt dürfen wir auf einen bewegenden, persönlichen und berührenden Abend zurückblicken…

In diesem Jahr begann unser HAUTnah-Abend mit Lobpreisteil und 2 spannenden, berührenden Lebensgeschichten von Sabine und Kai. Über ihren ganz individuellen Weg mit Gott, über ihre Vorbilder und Prägungen haben die beiden uns heute Abend erzählt und uns dabei alle auch persönlich angesprochen.

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Auch in diesem Jahr erlebten wir anschließend unterschiedliche Stationen, die uns innehalten ließen und halfen, neue Kraft zu tanken.

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Auch kreative Möglichkeiten gab es  in diesem Jahr wieder in ganz verschiedener Weise.

Wer hat wohl alles eine Pflanze in einen selbst gestalteten Blumentopf eingepflanzt und hat sich bei der Serviettentechnik-Gestaltung nicht auch wieder ein bisschen wie als Kind fühlen können?

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Ermutigungen, persönliches Gebet, persönlicher Austausch, Stille, Ankommen bei Gott – auch dies und noch vieles, vieles mehr gehörte zu unserem Abend.

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Lobpreis, Gebet und Bissquit-Gruppen schlossen den erlebnisreichen Abend und den abwechslungsreichen, vielfältigen heutigen Tag im Raum der Stille anschließend ab…
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Müde, aber erfüllt und gestärkt dürfen wir nun zu Bett gehen und uns dabei natürlich immer auch schon auf den morgigen, neuen BISS-Tag freuen!!

Seminar: „Raus aus dem (Lügen)Loch, rein ins Leben“

Was ist ein Lügenloch? – dieser Frage gingen wir im abwechslungs- und aufschlussreichen Seminar bei Ulrich Spandau heute Nachmittag nach.

Wir alle leben mit mehr oder weniger Lebenslügen. Diese können sein: „Ich kann das nicht; Ich bin nicht so gut wie die anderen; Ich tauge nichts; Ich bin nicht so schön wie die anderen; alle Männer sind schlecht; alle Frauen sind zickig.“

Wie aber kann es sein, dass wir solche Lügen glauben? Möglicherweise hängen sie mit unserer Prägung zusammen oder mit der Tatsache, dass wir Menschen vom Minderweit bestimmt sind. Wir blickten in die Bibel, tauschten uns über Adam und Eva aus und entdeckten u.a. auch, dass Lebenslügen einem Ziel dienen und einen Gewinn haben.

Umso hilfreicher ist es, diesen Lebenslügen auf die Schliche zu kommen.

DENN: Lebenslügen blockieren unsere Gaben und unsere Schwächen. Wie ich mich sehe, bestimmt mein Leben und zwar in jeder Hinsicht: Mein Denken, Handeln und Fühlen. Mein Denken bestimmt mich! Wir sprachen über die neutestamentliche Geschichte des reichen Kornbauers und verdeutlichten uns somit einige unserer Gewohnheiten.

Herausfordernd, persönlich und ermutigend erlebten wir die gemeinsamen Stunden, in denen wir u.a. anhand von praktischen „Wahrnehmungsreihen“ einiges an den anderen Teilnehmer/innen beobachten, uns gegenseitiges Positives mitteilten, darüber ins Gespräch kamen und dabei stets versuchten, Dinge auch zu hinterfragen.  Dabei halfen wir uns gegenseitig, Lebenslügen zu erkennen, eigene Stärken (neu) gesagt zu bekommen und schließlich von der Lüge zur Wahrheit zu gelangen.

Die Wahrheit ist, dass Gott uns von je und je geliebt hat! Glauben wir diese Wahrheit also immer mehr anstelle unserer Lebenslügen! 

Basic 1: „Handgemacht“

Es ist Freitagvormittag, 10 Uhr: Zeit für das erste Basic im Schlosskeller auf dem diesjährigen BISS! :) 

IMG_5275Um das Thema „Handgemacht“ sollte es heute gehen. Albrecht brachte uns hierzu zehn Gegenstände mit, die handgemacht waren: Ein gemaltes Bild von seiner kleinen Tochter, ein handgemachtes Regal, eine Mütze, eine Handytasche. Auch wir Menschen sind handgemacht. 

Alle Dinge haben etwas gemeinsam: Sie sind alle nicht perfekt.

Durch eine richtige kleine Versteigerung des gemalten Bildes des kleines Mädchens und eine Beispielsgeschichte stellten wir eine wichtige Tatsache fest: Der Wert eines Gegenstandes bestimmt sich dadurch, dass ein anderer dafür bezahlt hat. Der Wert von uns Menschen wird dadurch bestimmt, dass Jesus vor 2000 Jahren für uns bezahlt hat. 

Jesus hat den größten Preis bezahlt, den es gibt. Als Gegenleistung wünscht er sich, dass wir bei ihm sind, denn wir sind sein Eigentum.

Eine wichtige Fragestellung für uns persönlich lautete: Wo gibt es Dinge, bei denen wir eben nicht ganz bei Jesus sind in unserem Leben? 

Ein vorbildlicher Umgang mit unserem Leben ist sehr wichtig. Sport, regelmäßige und gesunde Ernährung, Stille Zeit, das Lesen guter Bücher, die „richtigen“ Freunde, die Selbstannahme, das Gebet natürlich und vieles mehr – all das gehöre zu einem vorbildlichen Umgang, doch allzu oft ist es genau umgekehrt in unserem alltäglichen Leben und wir tun jene  Dinge gerade nicht.

Um zu dem Problem der Selbstannahme einen guten Weg zu finden, gab Albrecht uns den Tipp, uns jeden Morgen vor den Spiegel zu stellen und dabei mit Psalm 103, „Lobe den Herrn, meine Seele…“ Gott, völlig unabhängig von allem Umständen, zu preisen. Wenn du sagst: „Ich kann das nicht“, sagt Gott „du kannst“; wenn du Schwierigkeiten damit hast, herauszufinden, was nun stimme, frage Gott einmal: „Liebst du mich wirklich?“ – ER hat gute Gedanken über dich, du bist wertvoll – das ist das Preisschild, welches an jedem von uns haftet.

Mit einem Video von Nic Vujicic wurde uns deutlich: Wir sind genau so wie wir sind wundervoll! „Dream big and never give up“, sagte Nic in dem Videoclip an einer Stelle.

Gott braucht keine Helden! Er benötigt keine Vorbilder, die über sich „hinwegthronen“. Blicken wir in die Bibel, merken wir schnell, dass wir biblische Personen oftmals überhöhen, lesen wir weiter und machen wir uns deren Leben weiter bewusst, so ist ganz klar, dass diese Menschen keineswegs alles irgendwelche Super-, Super-, Superhelden waren. Mose, David, Petras, Paulus und andere nannte Albrecht als Beispiele.

Gott setzt andere Maßstäbe als wir Menschen!

Gott sucht sich auch genau die Menschen aus, die wir ablehnen. Wir sollen darauf stolz sein, was Gott für uns getan hat und nicht darauf, was wir Äußerlich sind oder sein wollen.

Rezensionen mit einem Stern auf Amazon lauten z.B.: „durchgefallen, enttäuscht, unzuverlässig…“ – wie sehen jene Rezensionen bei unseren Glaubensvorbildern aus? Doch genau solche Menschen gebraucht Gott!

Wir sind nicht perfekt, nein, wir sind sogar unfertig! 

An unserem Rücken klebt ein Schild: „in Bearbeitung“. Problematisch ist einzig nur, dass wir die Unfertigkeit nicht akzeptieren. Wir vergleichen mit einem verklärten Blick und diese Vergleiche können nicht gut gehen. Unfertig zu sein aber ist normal!

Gibt es in meinem Leben Dinge, die nur ich weiß; die ich niemals jemandem sagen würde? 

Wir bauen eine fromme Kultur auf, wie ein Christ zu leben hat, viele aber scheitern – verständlicherweise – an jenen Idealen. Wir heucheln, weil wir unsere Schattenseiten nicht zugeben wollen. Aber: Schließe dein Versagen nicht heimlich weg; Heimlichkeiten zerfressen das Herz. Habe Mut, ehrlich zu sein. 

Wir sind eine Sündengemeinschaft, aber wir sind SEIN WERK! (Epheser 2,10)

Gott hat alles in unserem Leben schon vorberietet. Es liegt an uns, auf seinen Wegen zu gehen.

Gibt es in deinem Leben eine Entscheidung, vor der du Angst hast, aber du merkst, dass Gott diesen Weg schon für dich vorberietet hat? 

Lass die Heimlichkeiten sein, gehe mutig mit Jesus voran. Auch wenn wir unfertig sind, so ist es eine Lüge Satans, dass wir nutzlos seien. Jesus geraucht uns so wie wir sind; wir sind Geliebte, unendlich wertvoll.

Lasst uns als geliebte Gotteskinder Jesus überall hin nachfolgen, auf den Wegen, die er für uns vorbereitet hat.

 

Epheser 2,10: Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ 

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Erinnere Dich daran…. – keine Ausreden mehr!

Nun schon zum zweiten Mal haben uns diese Gedanken beschäftigt: 

Noah war ein Trunkenbold Abraham war zu alt
lsaak war ein Tagträumer Jakob war ein Lügner

Lea war hässlich
Joseph wurde missbraucht
Mose stotterte
Gideon war ängstlich
Samson hatte langes Haar und war ein Frauenheld
Rahab war eine Prostituierte
Jeremia und Timotheus waren zu jung
David hatte eine Affäre und war ein Mörder
Elia war suizidgefährdet
Jesaja predigte nackt
Jona rannte vor Gott davon
Naomi war Witwe
Hiob ging Pleite
Petrus verleugnete Christus
Die Jünger schliefen beim Beten ein
Martha machte sich über alles Sorgen
Maria Magdalena hatte 7 Dämonen
Die Samariterin war mehrmals geschieden und lebte in Ehebruch Zachäus war zu klein
Paulus war zu religiös
Timotheus hatte ein Geschwür… UND
Lazarus war tot!

Also: Denke nicht gering von Dir!
Gott kann dich in deinem vollen Potenzial gebrauchen!