Video vom Baumhausworkshop
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Was ist DIR wichtig geworden? Was ist für DICH das Ereignis, das Erlebnis, der Vers, die Bibelstelle, der Impuls, der Gedanke (…); was nimmst DU nach diesen vier Tagen mit nach Hause? :) – Gibt es eine Sache, die dir als allererstes einfällt, wenn du das liest?
Nun ist es also leider wirklich vorbei, unser BISS 2013 – eine geniale Zeit.
Tolle Leute – aus der Umgebung und der ganzen Welt; freudiges Wiedersehen und ebenso schönes Kennenlernen von anderen Königskindern; viele neue Ideen, die auf ihre Umsetzung zu Hause warten; echt interessante Seminare; eine Menge Spaß; ein erobertes Piratenschloss; viel Lachen; viel Freude und eine super tolle Verpflegung…
Wobei wir wohl auch die andere Seite nicht vergessen dürfen: Momente, die unter die Haut gingen; Tränen, die geflossen sind; Dinge wurden auf einmal bewusst, die wir in unserem Leben als nicht richtig erkannt haben; Gespräche, bei denen Unausgesprochenes offengelegt wurde… – Auch das war gut so, auch dafür gab es Raum auf dem BISS 2013.
Von der Bibelarbeit in der Gruppe oder der „bible to go“ um’s Schloss am Morgen, gemeinsamem Frühstück und anschließender Lobpreiszeit, zu den wertvollen und vielseitigen Basics mit Zeit zum Austausch oder für sich allein – so vielfältig waren unsere drei BISS-Vormittage.
Interessante, lustige, ernste und ermutigende Seminare folgten am Freitag und Samstag.
Der Abschlussgottesdienst am Sonntag mit der gegenseitigen Segnung mit Salböl war sicherlich für Viele noch mal ein absolutes Highlight und ein guter Ausklang.
Ob lustiges Programm am Donnerstagabend oder heitere Piraten-Night am Samstag – Spaß kam garantiert nicht zu kurz.
Der Freitagabend war überschrieben mit HAUTnah. Drei Zeugnisse von drei beeindruckenden Menschen unterschiedlichen Alters, die uns aus ihrem Leben erzählten. Dann die Möglichkeit, an den verschiedensten Plätzen im Schloss Innezuhalten und Raum zum Gebet oder einfach zur Zeit mit Gott zu haben, zu Singen, zu Schreiben, kreativ zu werden – zweifellos war an diesem Abend wohl für jede/n von uns das Richtige und zur eigenen Stimmung Passende dabei!
Wer nach den abendlichen BISSquit-Gruppen im Andachtsraum, der Kurzandacht, dem gemeinsamen Gebet, Segen und Lobpreis noch Lust auf’s Reden und Leute treffen hatte, fand im Bistro an jedem Abend noch genügend Möglichkeit (bis mindestens 3 Uhr nachts…) zum Lachen, zum Austausch und zum sich Besser-Kennenlernen.
„Worauf’s ankommt?“ – Auf Jesus, auf unseren Herzschlag, auf die Sendung und darauf, dass wir als Gesegnete unterwegs sein dürfen.
Das ist das BISS:
Bibel, Inspiration, Specials, Service. – Wirklich so vielseitig und so genial kann das BISS sein und ist das BISS auch!!! :)
Schön, dass DU dabei warst!
Danke an Matthias Büchle, an Albrecht Röther, an Sybille Wüst und an Ralf Zimmermann!
Danke an alle, die uns mit ihren Seminaren so bereichert haben – man hat einfach gemerkt, wie viel Mühe ihr euch für die Seminare gemacht habt und wie viel Herzblut ihr in eure Vorbereitungen hineingesteckt habt!
Danke an viele, viele weitere BISS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Gehen wir bis dahin als Botschafter an Christi statt, als Botschafter der himmlischen Regierung und wagen wir – wenn Gott es so will – auch Verrücktes. Wir dürfen uns darauf verlassen, Gesegnete zu sein, wo wir auch hingehen.
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Vielleicht werden wir alle gemeinsam einmal vom höchsten Punkt Ellmendingens aus das ganze Land in Bewegung bringen!? – Was für eine Idee! In Gottes Auftrag dort oben stehen und Botschafter der himmlischen Regierung sein…
Wie aber steht es mit dem Aufnehmen und Verfolgen dessen, was Gott von uns will?
Mit diesen Gedanken lud uns Ralf Zimmermann in seiner Predigt beim Abschlussgottesdienst noch einmal ein, zur Ruhe zu kommen und nachzudenken: Rückblickend auf die BISS-Zeit, die hinter uns liegt, ebenso aber auch vorausblickend auf die Dinge, die uns ganz individuell, zurück in unserer Heimat, erwarten werden.
Begonnen haben wir unser BISS mit dem Christushymnus aus dem Philipperbrief. Letztlich kommt es auf Jesus an. Der Hymnus aber soll durch unser persönliches Leben lebendig werden. Die logischen Konsequenzen des Hymnus müssen Realität werden.
Dabei kommt es auf das Herz an, auf Jesu und auf unser Herz. Wir haben eine Berufung – lasst uns dieser nachgehen!
Auf die Sendung kommt’s an. Diese ist unser Grundauftrag. Wir sind gesendet, zu allen Menschen hinzugehen.
Nun sollte es im Gottesdienst noch einmal darum gehen, dass es auch darauf ankommt, dass wir als Gesegnete unterwegs sind.
Was aber steckt hinter dem vielleicht für manche von uns mysteriös scheinenden Segen? In verschiedenen Situationen wird uns Segen zugesprochen. Das Wort „Segen“ kommt vom lateinischen „signare“, gezeichnet sein.
Abraham ist einer der „gezeichneten“ im Alten Testament. Auf 5-fache Weise erhält er durch Segen Zuspruch.
Gottes Segen ist ein Segen, worauf du dich verlassen kannst!
Durch Gottes Segen werden wir mit heilvoller Kraft begabt; Kraft, um Neuland zu betreten, wie Abraham es tat, oder Kraft für unsere persönliche Aufgabe – die Aufgabe, an die Gott DICH gestellt hat. Trotz Zweifel, die auch der große Abraham hatte, blieb Abraham sein ganzes Leben lang ein Gesegneter.
Dabei gilt es auch für dich persönlich niemals zu vergessen, dass Gott mit dir ist und nicht von deiner Seite weichen wird. Wir dürfen darauf vertrauen, dass denen, die Jesus nachfolgen, alle Dinge zum Besten dienen.
Nach diesem Gottesdienst sind wir zurückgeschickt worden in unsere Heimatgemeinden, zurück nach Hause; an unsere Aufgabe, egal wie sie aussieht.
Wir sind in die Welt hinaus gesendete Botschafter Gottes, gesendet von der himmlischen Regierung.
Auch Jakob sollte zurückziehen in sein Vaterland, aber Gott sagt: „Hey, ich will mit dir sein!“ Gott gibt Jakob seinen Segen, so auch DIR. Dieser Segen ist alles, was wir brauchen.
Ein Blick auf die Geschichte von Jakob’s Kampf am Jabbokfluss (1Mos 32).
Wir dürfen ganz fest auf Gottes wunderbare Zusage vertrauen: „Ich bin gesegnet, wo ich auch hingehe!“ Gott zieht seine Hand nicht von dir ab.
„Gott stellt sich zu mir.“ – Diese Zusage ist gesetzt, sie ist unwiderruflich! Das, was Gott bereit hält für dich, das gilt und gehört dir!
Gehen wir zurück an unsere Aufgaben vor Ort als Gesegnete und Gesendete mit Vollmacht.
Jos 1,9:
Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.
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– Wie kann es sein, dass wir die beste Botschaft der Welt haben, jedoch Angst haben, diese an andere zu bringen?
Albrecht Röther erzählte uns zu Beginn unserer dritten und letzten Basic-Einheit von Thomas. Thomas ist ein Zusteller bei Amazon. Jedes Mal, wenn er kommt, ist Zeit für ein Schwätzchen. Doch ganz wesentlich dabei ist: Thomas bringt das bestellte Paket. Für Thomas kommt’s darauf an, die Sendung zuzustellen.
Noch viel wichtiger ist dies z.B. bei einer Herztransplantation. Dort geht es in der Sendung um ein neues Herz, besser gesagt um das neue Leben.
Worauf’s ankommt – auf die Sendung.
Es kommt zum einen auf den Inhalt der Sendung an.
In 2Kor 5,14-16 lesen wir davon, dass die Liebe Christi uns antreibt, uns drängt. Paulus sieht tiefer: Jesus ist für jeden Menschen am Kreuz gestorben. Wir leben nicht mehr von uns selbst, wir gehören zu Jesus. Die wichtigste Botschaft, die wir haben, ist die, dass Jesus am Kreuz auf Golgata gestorben ist. Menschen, die Jesus nicht kennen, leben in einer Hoffnungslosigkeit. Ganz egal wie andere Menschen darauf reagieren – es geht um Leben und Tod. Uns ist die beste Botschaft der Welt gegeben. Wir aber haben oft Angst, diese zu verkünden…
Neben dem Inhalt kommt es ebenso auf die Übermittlung der Sendung an.
Über unseren Auftrag als Gesandte schreibt Paulus wenige Verse später, 2Kor 5,19-21. Wie kam es dazu, dass wir auf dem BISS dabei sind? Wie hast du – ganz persönlich – von Jesus erfahren? Vielleicht hilft es uns ja, wie Albrecht es mit uns geteilt hat, einmal über unsere eigene Familie nachzudenken. Können auch wir womöglich spüren wie die Macht des Kreuzes über Generationen hinweg sichtbar wurde?
Wichtig ist: Wir – du und ich – wir alle sind Botschafter an Christi statt! Wenn uns damals nicht andere Menschen oder ein anderer Mensch (- wer war es bei dir?) das Evangelium verkündet hätte/n … – wir wären hätten uns wohl ganz sicher nicht beim BISS angemeldet, oder? ;)
Entscheidend ist für uns aber auch: Wir sind Botschafter an Christi statt in der Fremde, auch und vielleicht gerade dort, wo wir keine Anerkennung bekommen. Nicht immer sind wir unter uns; das ist uns verheißen. In unseren Sportvereinen, in der Schule oder wo auch immer – wir sind in der Fremde. Unser Auftrag bleibt dort aber derselbe.
„Lass dich versöhnen mit Gott, der am Kreuz auf Golgata, auch für DICH, die / der du ihn womöglich noch nicht kennst, gestorben ist!“ – das sollen wir nicht nur auf der Bühne vor anderen Christen, nicht nur in unseren Jungscharen, Jugendkreisen, Hauskreisen usw., verkünden, sondern auch in unserem Alltag!
Jesus nachfolgen, Übermittler der Sendung sollen wir sein – Gott gebraucht uns, er gebruacht DICH! Das tut er selbst dann, wenn uns Schmerz, Angst und Isolation gefangen nimmt.
Stellen wir uns die Arbeit eines Briefträgers, der seine Sendungen überbringen muss, doch mal vor. Seine Arbeit ist riskant. Wieso? Du weißt als Briefträger nie, wo gefährliche Hunde lauern oder wie verbitterte Menschen auf ein bestimmtes Einschreiben reagieren.
Jesus nachfolgen ist auf ein gefährlicher Job, vielleicht sogar noch gefährlicher. Unserer Mission ist es dennoch das Reich Gottes auszubreiten.
Wie das geht? Albrecht erklärte uns Alen Hirsch’s communitas-Begriff. communitas als eine Gemeinschaft von Einzelgängern, die quasi aufgrund von Problemen, Schwierigkeiten o.ä. gezwungen sind, sich zusammenzutun und zusammenzuhalten.
Wenn wir feststellen, dass unsere Aufgabe unsere eigenen Möglichkeiten übersteigt, brauchen wir Jesus. Wer keine Verantwortung übernehmen kann, bleibt stehen. Gott und seine Möglichkeiten sollen wir nicht eingrenzen! Nicht das, was deine Eltern gemacht haben, ist dran, sondern etwas ganz Verrücktes:
Wagen wir Verrücktes und gehen raus!
Denn:
WIR HABRN DIE BESTE BOTSCHAFT DER WELT und sind Gesandte Gottes!
Lasst uns losgehen, uns aufmachen und vor allem unsere Ziele nicht herabstufen! Nicht Stillstand ist angesagt; es gilt die wunderbare Verheißung, dass uns Gottes Kraft geschenkt wird, wenn wir auf dem Weg sind.
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Auf ging’s in einen fröhlichen Samstagabend. :D
Rudern im Piratenschiff und Kampf mit permanenter, strenger Überwachung der überall ringsherum lauernden Piraten, war die Voraussetzung dafür, sich auf den Weg ins Piratenschloss auf dem entfernten Berg „Unteröwisheim“ machen zu dürfen.
Ein längeres Anstehen war Pflicht für alle Piraten. Eine entscheidende Schlacht und endlich hieß es für alle: „Wo ist der Schatz??“
Den Schatz gefunden, begann der Abend als Piraten mit leckerem Piraten-Dinner und herzhaftem Festessen zur Feier dieses besonderen Tages…
Allerlei Herausforderungen warteten anschließend auf die Piraten. Die Möglichkeit, Flaschenpost zu verschicken, das gegenseitige hetzen der noch unerfahreren und langsameren Mit-Piraten, ein loderndes und auch Piratenherzen erwärmendes Lagerfeuer sowie die Herausforderung des Piratentanzes und vieles mehr wartete die Schlosseroberer….
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Teilnehmerinnen aus Söllingen berichteten von ihrem bewegenden Seminar über den Tod unter der Leitung von Monika Beck:
Wie kann man für Angehörige des verstorbenen Menschen da sein? Es ist wichtig, die Betroffenen nicht zu irgendetwas zu drängen. Es kann helfen, einfach da zu sein. Menschen sind verschieden, manche möchten in solchen Situationen gerne reden, andere überhaupt nicht oder sie stehen so unter einem Schock, dass sie gar nicht reden können. Wichtig ist, die Angehörigen nach der Beerdigung weiterhin zu besuchen oder sie anzurufen.
Raum für Nachfragen wurde genügend zur Verfügung gestellt. Diskussionen, ob es einen schlimmeren Tod bei jungen Menschen gibt, oder ob man bei einem Sterbefall niemals von „das ist ja nicht so schlimm – die Person war ja bereits sooo alt!“ sprechen sollte, standen später im Vordergrund der Gesprächsrunde.
Auch, wie man sich überhaupt ausdrücken kann, ob nun „Herzliches Beileid?“ / „Aufrichtige Anteilnahme“ o.ä., wurde zur Aussprache gebracht.
Wichtig war den Teilnehmerinnen unter vielen anderen Aspekten auch den einen mitzunehmen: Wir können nicht sagen, ob ein ungläubiger Mensch nach dessen Tod ist ebenso bei Gott ist wie ein gläubiger. Das ist – Gott sei Dank! – nicht unsere Entscheidung…
– Ein spannendes, ansprechendes und herausforderndes Seminar für die Teilnehmer.
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Freundlich begrüßt von Stefan aus Berlin (…und Hamburg…;) ) konnte es losgehen: Unser Hangout.
Eine kleine Gruppe munterer Mädels, Getränkeauswahl zwischen Sekt, Orangen- oder Himbeersaft und Belgischen Pralinen sowie Toffifee, kuschelige Decken, das große Holzkreuz direkt neben uns auf dem Boden – BIS(S) zur Entspannung und lockerem Reden über Gott und die Welt! :) – So lässt sich ein BISS-Nachmittag ausklingen…
„Wer ist Jesus für dich?“, hieß es in der Vorstellungsrunde für jede von uns. – Der absolut beste Freund; mein großer Bruder; mein Maß für mein Leben; mein Leben … !
Wir unterhielten uns über’s Lieblingsessen – schon komisch, was andere so gerne mögen und man selbst überhaupt nicht… ;) Wir erzählten aus unserem Leben und aus unseren Gemeinden.
Vorwiegend um Tiefgründigere Dinge jedoch ging es dann im Hangout weiter: Homosexualität? Toleranz unter Christen?! Auslegung der Bibel, verschiedene Gemeindeformen und viele, viele Dinge mehr….
Ein wichtiger Gedanke sei hier festgehalten: Wir sollten unter uns Christen aufhören, einander zu beurteilen! Ein falsch – <-> richtig – Denken war einstimmig nicht der Weg, den wir befürworten würden…
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Na, wer von euch kennt bzw. mag den Tee „Kleine Sünde“? ;)
Auf interessante Weise wirbt Teekanne-Tee hier mit einem kleinen Engelchen mit Teufelshörnchen. Mit diesen und vielen weiteren Beobachtungen anhand von Werbe-Fotos und Kurzfilmen näherten wir uns dem Thema „Heute schon gesündigt“. Viel öfter als vermutet entdeckten wir dabei, dass damit ein Urempfinden von uns Menschen angesprochen wird: Der Reiz des Verbotenen, dargestellt in einer äußerst verharmlosten, manchmal sogar legitimierten, Art. (moralische Ebene)
– Das Wort Sünde begegnet uns im alltäglichen Leben an vielen Stellen: Umweltstünden, Verkehrssünden, Modesünden usw.
Matthias Büchle verdeutlichte uns nach diesen Eingangsüberlegungen schließlich ausführlich das entscheidende biblisch-theologische Verständnis der Sünde.
Handelt es sich im Alten Testament um ein Vergehen gegen Gottes Bundeschluss mit seinem Volk und einem Tat – Folgezusammenhang, welcher durch Sühne (z.B. Brandopfer) unterbrochen werden kann, spricht das Neue Testament in deutlich weniger Nuancen von der Sünde.
Biblisch ist die Sünde eine Beziehungsstörung. Sünde lässt sich im Neuen Testament auf zwei Weisen als eine Zielverfehlung des Menschen verstehen:
1) Auf sozialer Ebene besteht sie in Verfehlungen, die der Mensch tut: Er lädt sich Schuld auf, begeht Unrecht.
2) Die Grundsünde dagegen besteht in der theologischen Sünde, der Trennung zwischen Gott und Mensch.
Wo finden wir Texte zur Sünde im Neuen Testament? Es ist vorwiegend Paulus, der im Römerbrief von der Sünde spricht. Auch der Evangelist Johannes gebraucht das Wort Sünde in dessen Evangelium und Briefen.
Wir lasen gemeinsam aus den ersten drei Kapiteln des Röm. Die Hauptproblematik bzw. Grundsünde, so Paulus, bestehe in der Störung zwischen Gott und Mensch (vertikal). Ferner liegen als Folge dessen auf der sozialen Ebene Beziehungsstörungen unter Menschen vor (horizontal).
Es gibt jedoch einen markanten, qualitativen Unterschied: Die Überwindung der Grundsünde ist einmal, ein für allemal, geschehen (Vertikale). Jesus trägt unsere Sünden am KREUZ. Allerdings: Beziehungsstörungen unter uns Menschen hingegen kommen immer wieder vor.
Warum ist das so? Warum sündigen wir immer wieder? Wir versuchten diese komplexe Frage in der Beschreibung einer immerwährenden Spannung zu fassen. Der Mensch ist ein von Jesus Gerechtgesprochener. Zugleich bleibt er aber ein Sünder. Wir leben hier nicht im Letzten, sondern im Vorletzten.
Als wir im Umkehrschluss an den Unterschied der beiden Arten von Zielverfehlungen festhielten, dass, wenn eine Heilung der Beziehung Gott – Mensch möglich gewesen ist (vertikal), auch eine Möglichkeit zur Heilung der Beziehung Mensch – Mensch (horizontal) besteht, hatten wir es vor Augen:
Das Kreuz.
Unser Auftrag:
Da wir gerecht gemacht sind, leben wir in einem NEUEN LEBEN – wir haben den Auftrag, unseren Mitmenschen mit Liebe zu begegnen. Gerade, weil das Großartigste und Überwältigendste der Welt für uns getan worden ist, sind wir aufgefordert, als Menschen aufeinanderzuzugehen.
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Worauf’s ankommt … auf meinen Herzschlag! – so hieß es heute Morgen an unserer 2. Basic-Einheit von Sybille Wüst.
Für jede und jeden von uns ist mit Sicherheit etwas ganz persönliches an diesem Vormittag wichtig geworden. Was war es bei dir? :)
Alles zusammenzufassen, was Sybille uns weitersagte, ist unmöglich – zudem würden das hier wohl die allerwenigsten noch nachlesen, oder? ;) „Hand aufs Herz!…“
Dennoch einige Dinge, die unter vielen anderen sicher zum Weiterdenken angeleitet haben, hier noch einmal zum Weiterdenken, Nachdenken, darüber ins Gespräch kommen oder zum Beten:
Zunächst ein kurzer Blick auf’s AT: Das Herz ist dort maßgeblich der Verstand, der Sitz meiner Entscheidungen. Ich kann mein Herz vor Gott öffnen oder es verhärten.
Wofür lebe ich? Wofür schlägt mein Herz? Decke ich das, wofür ich leben möchte mit meinem ganzen Sein? Mein Herz schlägt für Jesus, aber von hier aus kann ich weiter fragen: „Wofür schlägt DEIN Herz, JESUS?“
Sybille erzählte uns ein Beispiel aus ihrem Leben. Daraus stellte sie uns, daraus stellten wir uns die Fragen: Was ist mein Herzschlag? Was treibt mich an? Was ist die Berufung Gottes für mich?
Da ist einerseits die allgemeine Berufung – sie gilt allen Christen. In der Nachfolge geht es darum, uns für Jesu Herzschlag zu entscheiden. Nicht auf mich kommt es an, sondern dich, Jesus. – Diese Haltung zu leben, ist eine echte Herausforderung.
Aus der allgemeinen Berufung ergibt sich das Individuelle an der allgemeinen Berufung. Gottes Herz schlägt dafür, dass ich mich von seiner Leidenschaft ansprechen lasse. Es geht um’s Brennen für Gottes Mission. – Worauf’s ankommt.
Gott möchte nicht, dass du jemand anderes bist, es geht nicht darum, jemanden, den du magst und vielleicht bewunderst, kopieren zu wollen. Gott will dich so wie er dich geschaffen hat. Das ist Gottes Beziehung zu uns Menschen!
Wir können nichts dafür tun, dass Gott uns mehr oder weniger liebt, als er es ohnehin schon tut.
Das Teilen mit anderen ist dabei ganz wichtig. Es ist eine große Bereicherung, wenn wir uns gegenseitig teilhaben lassen an der Leidenschaft für Gott und seine Menschen.
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