Archive for April, 2019

„Auf den Landtag – Was besiegeln“ – BISS Basic vom Sonntag mit Damaris Märte

Geschichte schreiben und Geschichte erleben ist eine Sache, um die wir Menschen auf dieser Erde nicht herumkommen. Du hast bestimmt auch schon viel über die Geschichte der Erde gelernt und einiges bestimmt auch wieder vergessen. Wir Menschen vergessen total schnell, das ist nicht nur heute so, sondern auch schon zu Bibelzeiten. Gott hat diese Welt geschaffen und uns Menschen die Verantwortung dafür gegeben, obwohl er weiß, dass wir vergessen. 

https://www.youtube.com/watch?v=9PoVIpvraMI

„Gott ist ein Gott der Geschichte“

Gott hat die Welt geschaffen, weil er sich aus Liebe zu uns dazu entschlossen hat. Wir haben den Auftrag von Gott erhalten, diese Liebe zu spiegeln. Wir sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen und sind auf der Welt, um sie mit seiner Liebe zu füllen.

„Gott liebt die Menschen so sehr, dass er um sie wirbst.“

Gott möchte mit Dir eine Beziehung führen, und vergisst seine Zusage an Dich nicht. Er hat Dir einen Lebensweg gegeben und hält an seinem Plan für Dich fest. Sein Wunsch ist es, dass alle Menschen Gottes Liebe erkennen und eine Beziehung zu ihm aufbauen. Manchmal zweifeln wir jedoch an Gott. Dann leben wir an unseren Zeilen vorbei und auch die Beziehung zu Gott leidet. 

„Gott ist enttäuscht und bleibt dennoch bei seinem Versprechen, Geschichte zu bauen.“

Obwohl wir zweifeln lässt Gott nicht von uns ab, sondern bleibt bei uns. Er lässt uns aber auch die Entscheidungsfreiheit, den Weg mit ihm zu gehen und stellt die Frage nach einer Beziehung mehrfach. Gott selbst ist die Grundlage für diese Grundsatzentscheidung, ob er dein Ziel sein darf. Du weißt nicht, wie Dein Weg aussieht. Es kann sein, dass Du im Leben Umwege läufst, aber auch dann orientiert sich die Richtung in die du geht’s an Deinem Ziel. Gott lenkt Dich immer wieder auf den richtigen Weg.

„Ohne Jesus könnt ihr nichts tun.“

Um Wachstum zu erfahren, Gottes Liebe weiterzugeben und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren müssen wir mit Jesus verbunden sein. Mit dem Fokus auf Gott als Ziel bist Du nicht alleine. Deshalb ist es wichtig, Gemeinschaft zu bauen. 

„Wir sind eine Gemeinschaft und es ist cool, dass wir gemeinsam unterwegs sind.“

Wenn Du scheiterst musst Du nicht am Boden bleiben. Deine Gemeinschaft hilft Dir wieder aufzustehen. In einer Gemeinschaft gibt es immer Menschen, die Dich an Dein Ziel erinnern. Menschen, die Dich an Gottes Liebe und Deine Aufgabe, diese weiterzuverbreiten, erinnern. 

„Gott ist so unfassbar gut, dass er uns Menschen zur Seite stellt, dass sie uns helfen uns zu erinnern.“

Du bist ein Vorbild. Wenn Du ein Leben führst, dass Gottes Liebe spiegelt, erinnerst Du Menschen an diese Liebe. Deshalb erinnere Dich immer wieder an deinen Fokus. Erinnere Dich immer wieder daran, warum Du Dich für Jesus entschieden hast. 

„Wenn du Gott vertraust, wird er Dich beschenken, damit Du andere beschenken kannst.“

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„Auf Pfunde – Was daraus machen“ – BISS Basic am Samstag mit Kai Günther

„Jesus liebt Dich“ das ist die gute Nachreicht.

Nein, das ist auch die gute Nachricht. Die gute Nachricht von Jesus ist mehr als das. Dir ist etwas anvertraut. Die gute Nachricht ist ein Geschenk, eine Aufgabe und auch Verantwortung. 

https://www.youtube.com/watch?v=z7Ma8knxczQ

„Die gute Nachricht ist. Uns ist viel anvertraut.“

Wenn Du eine Pflanze bekommst, ist sie dir als Geschenke anvertraut worden. Dir zur Freude. Gleichzeitig ist aber auch klar, dass Du dich um die Pflanze kümmern musst, damit sie am Leben bleibt. Aber was bedeutet es, dass uns Gott so viel anvertraut hat? Mehr als eine kleine Pflanze. Eine ganze Welt, Dein ganzes Leben. 

„Mit Jesus leben heißt, mich selbst und meine Welt mit seinen Augen zu sehen.“

Dir ist so viel anvertraut, Du hast Verantwortung, Fähigkeiten, Wissen, Gaben und Aufgaben in deinem Leben, die Du von Gott bekommen hast. Wie gehst Du mit diesen vielen Geschenken um? Jesus erwartet, dass Du vertrauenswürdig mit dem Anvertrauten umgehst. Setzte Deine Gaben, Dein Wissen und Deine Fähigkeiten ein. Schaffe einen Mehrwert und handle damit, dass es sich vermehren kann und etwas daraus wachsen kann. Verstecke nicht das, was Gott Dir anvertraut hat, sondern wage es, das Geschenk zu nutzen.

https://www.youtube.com/watch?v=wbTeCBO6mII&t

Wenn Du etwas einsetzt weißt Du nicht, ob dein Vorhaben gelingt, aber es ist die logische Folge, dass du etwas aus dem machst, was Dir anvertraut ist. Sei mutig und wage ein Risiko. Es geht nicht darum, was du nicht hast, sondern darum, dass Du entschlossen handelst. Du hast viele Möglichkeiten, die du noch nicht nutzt. Also nutze sie und gehe vertrauenswürdig mit ihnen um.

„Das, was ich habe will ich mutig und entschlossen einsetzen.“

Jesus wird kommen und sagen ‚recht so, Du hast es gut gemacht.’. Darauf kannst Du Dich freuen. „Denn jedem, der hat, wird gegeben und überreichlich gewährt werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden. (Mt. 25, 29)

Oft sind wir zu ängstlich mit dem, was uns anvertraut wurde und bleiben oft mit unseren Fähigkeiten zurück. Wir machen lieber nichts, als etwas falsch zu machen. Du hast aber wenig Grund, Angst davor zu haben zu scheitern. Scheitern ist von Jesus eingeplant. 

„Lasst uns fröhlich scheitern.“

Was uns auch einschränkt im Umgang mit dem uns Anvertrauten ist unsere Trägheit. Die Sünde der Trägheit ist die Sünde, die in unserer Gesellschaft nicht beachtet wird. Vielleicht ist die größte Sünde die, dass wir Nichts machen. Wir verschließen uns vor unserer Berufung und verlangen von Gott, dass er uns nicht in unserer Trägheit stört. Wir haben so viel Geld uns so viel Zeit, die wir für die gute Nachricht, unsere Berufung und das Ausleben unserer Fähigkeiten einsetzen könnten. Aber wir verschwenden sie und stecken sie in unsere Trägheit um noch bequemer leben zu können und nicht versucht sind zu scheitern.

„Es ist so wichtig, dass wir lernen gegen die Trägheit zu kämpfen.“

Um etwas in dieser Welt bewirken zu können, braucht man Geld, Zeit und Kraft. Es wird in Deinem Leben aber nicht der Fall eintreten, dass Du alle Drei zur gleichen Zeit hast. Also lasst uns das nehmen was wir haben und das pflanzen, dass wir vertrauenswürdig leben.

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„Auf’s Wasser – Was wagen“ BISS Basic am Freitag mit Sybille Wüst

Es ist ein Privileg auf dieser Welt zu sein. Jesus verspricht Dir Leben in Hülle und Fülle. Damit ist nicht gemeint, dass immer Sonnenschein herrscht, sondern Jesus spricht vom Leben in seiner ganzen Bandbreite. Du und Jesus mittendrin. Das Leben birgt immer wieder kleinere und größere Krisen. Krise, das bedeutet, dass das Leben von deinem Plan abweicht. Wie gehst Du mit Krisen um? Was macht es für Dich in Krisensituationen aus, dass Du mit Jesus lebst?

Wir können einiges von Jesus lernen. Wir können unser Leben durch Jesus krisensicher machen. Mehrere Krisen ereilen Jesus (Mt. 13,52 – 14,33), die uns lehren können, mit Krisen umzugehen.

„Wenn wir an Jesus glauben und ihm nachfolgen, müssen wir unsere Krisen nicht alleine bewältigen, wir befinden uns dann im Sicherheitsbereich von Gott.“

https://www.youtube.com/watch?v=3jQoK8QgafM

Manchmal fühlt es sich an, als wäre Gott nicht da. Besonders in schweren Lebensabschnitten fühlen wir uns oft von Gott verlassen. Doch mach Dir in diesen Zeiten bewusst, dass es eine Realität gibt, die über Deine Sinnes- und Gefühlswahrnehmung hinausgeht. 

Für diese Situationen hat Jesus einen Plan: Er gönnt sich eine Pause. Er geht an einen ruhigen Ort, wo er in Beziehung mit seinem Vater treten kann, wo er nicht stark sein muss und auch mit wundem Herz kommen darf. Er braucht eine Pause und nimmt sie sich. Jesus nötigte die Jünger nach der Speisung der 5000 ins Boot zu steigen und zur Ruhe zu kommen. Auch in Deinem Leben, wo Du Überforderung siehst, sieht Jesus Herausforderungen.

GOTT LIEBT ES DEIN HELD ZU SEIN

Jesus ist ein Teamplayer. Er ist nicht alleine. In Gottes Logik bist Du nie alleine, auch wenn es Dir manchmal so scheint. Um Jesus Stimme in stürmischen Situationen zu erkennen braucht es Übung. Jesus sagt: „Gebt, was ihr habt. Und zwar nicht den Leuten, sondern ‚gebt es mir’“. Schaue nicht auf Leute, sondern schaue auf Jesus und gebe ihm, was du hast. Er segnet und du darfst weitergeben, was er segnet. 

Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Diese Furcht werden wir auf dieser Welt aber nicht los. Darum lass die Liebe Gottes Dich mehr und mehr füllen. Deine Angst kannst Du im Gebet Gott hinhalten. Vertraue darauf, dass Jesus etwas in deinem Leben ändert. Gott schickt uns in Extremsituationen, um in ihnen zu wirken. Gott liebt es, Dein Held zu sein. In der Krise erlebst Du Segen, und durch Dich erfahren andere den Segen Gottes.

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Die Gäste auf dem BISS 2019

Das BISS steht wieder vor der Tür – und mit ihm dürfen wir 22 internationale Gäste aus Kenia, England und Bulgarien begrüßen. Denn das BISS ist mehr als nur ein nettes Seminar, BISS heißt Begegnung und das auf vielfältige, bunte und interkulturelle Weise.

Beim BISS 2019 dürfen wir für 22 Gäste aus Kenia, Bulgarien und England Gastgeber sein.

Unsere Gäste aus Bulgarien (aus Gabrovo und Plovtiv) übernachteten in der letzten Nacht in der JUMP-WG, wo sie direkt die Möglichkeit hatten, das JUMP-Team ein wenig kennenzulernen, welches auch am BISS teilnimmt. Die Gäste aus England (Nottingham) reisten gestern Nacht an und unsere drei Gäste aus Kenia wurden in einer nächtlichen Aktion vom Flughafen abgeholt. So kamen wir dann am Mittwoch vor dem BISS um 10 Uhr im Schlosshof zusammen.

Unsere Gäste aus dem YMCA Gabrovo.

Bevor es eine Vorstellungsrunde gab und wir unsere Erwartungen ans BISS austauschten, gab es zunächst eine kurze Schlossführung von Ralf Zimmermann als Tourguide. Nachdem die Gäste den historischen Gang und den Gewölbekeller des Schlosses bewundern durften, ging es hoch hinauf in den Andachtsraum, wo sich das bulgarische Musikteam spontan dazu bereit erklärte, ein Lied mit uns zu singen. Auch die Störche auf unserem Schlossdach wurden begutachtet.

Unsere Gäste aus Plovdiv.

In einer großen Runde tauschten wir uns dann über unsere Erwartungen und Gedanken aus und es wurde deutlich, dass sich alle darauf freuen, neue Menschen kennenzulernen, sich über Erlebtes und Erfahrenes auszutauschen und gemeinsam Zeit mit Gott zu verbringen. Es wird spannend die CVJM-Arbeit in anderen Ländern näher kennenzulernen, denn wie schon in Deutschland kein CVJM derselbe ist, so gibt es große Unterschiede in der CVJM-Arbeit in Kenia, England, Bulgarien oder eben Baden.

Für manche ist es auch ein Wiedersehen alter Freunde, denn diese internationale Begegnung findet jedes Jahr auf dem BISS statt. 

Unsere Gäste aus dem YMCA Kenia.

Es ist ein großes Geschenk, einander aufzubauen und zu ermutigen, und auch wenn wir aus unterschiedlichen Ländern kommen, unterschiedliche Sprachen sprechen und jeder seine persönliche Geschichte mit sich trägt, so haben wir doch EINEN Gott, der uns verbindet und uns füreinander und für andere zum Segen werden lässt. 

Denn wie Ralf Zimmermann mehrfach betonte, ist es wichtig, dass wir einen Unterschied in dieser Welt machen, und der Wunsch ist, dass wir alle vom BISS und von den nachfolgenden Begegnungen neue Ideen und natürlich viel Jesusliebe mit in die jeweilige Heimat bringen. 

Unsere Gäste aus Nottingham.

Denn das ist das was zählt – Jesus. Nur durch ihn wurde diese Begegnung möglich und nur durch ihn können wir voller Vorfreude auf das BISS und die Zeit danach schauen. Wir dürfen mit seiner Hilfe immer wieder unseren Horizont erweitern und den Menschen voller Freude, Offenheit und Liebe begegnen. Wo zwei oder drei in seinem Namen beisammen sind, da ist er mitten unter uns.

Wir sind gespannt und freuen uns – auf gemeinsame Gespräche, auf Begegnungen, auf die gemeinsame Zeit.

Mirjam Gallenkämper

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