Archive for April, 2017

BISS Klappe, die letzte – Es reicht!

Und eine Runde abgeklatscht!
Als großer Kreis fand die Verabschiedung der insgesamt rund 150 Teilnehmer und Mitarbeiter statt. Ganz im Sinne von der Message also, die uns über die vier Tage BISS begleitete: Von ICHreicht, über ERreicht und WIRreicht zu SEINreich(t). Und wo es reicht, einfach zu sein, da kehren wir wieder zurück zum Anfangsmotto: ICHreicht.

Also kehren wir dem Schloss wieder den Rücken zu; nicht ohne ein kleines Tränchen in Gedanken an das bombastische Lebenshaus-Essen zu vergießen.
Trotzdem wollen wir uns nochmal zurückerinnern an eine bewegende Zeit, die vor allem von Tiefgang und Inspiration, aber auch von Freundschaft, Lachen und Abdancen geprägt war.
Erinnern wir uns lächelnd an die Stimmung beim Stage-Diving am ersten Abend und schließen wir die Augen beim Gedanken an das echte Gefühl des Angekommen-Seins am Freitag.
Drehen wir uns noch einmal im Kreis, während wir vor unseren Augen die Kindergeburtstags-Party Revue passieren lassen. Ob Singstar, Hüpfburg, Topfschlagen oder Stockbrot am Lagerfeuer – an diesem Abend war sicher das höchste Maß an Spaß erreicht!
Und blicken wir erneut mit breitem Grinsen auf den Abschlussgottesdienst, in dem Ralf lautstark verkündet: „Konzentriert Euch nicht auf die Probleme, die Euch den Weg versperren. Schaut vielmehr auf das Göttliche, das dahinter steht!“

Und so möchten wir ein großes DANKE in die Welt hinaus brüllen!

Danke Jesus, dass Du uns diese Zeit mit Dir ermöglichst und uns so reicht beschenkst und segnest!

Auch dem gesamten Mitarbeiterteam und der Lebenshaus-Crew sind wir zutiefst verbunden und bedanken uns für einzigartige Vorbereitung und Ausführung!

Natürlich ein gemeinsames „Hipp Hipp Hurra“ an die weit hergereisten Gäste aus Bulgarien, England und den USA – Ihr habt das BISS entscheidend geprägt!

Keines Falls vergessen sollte man aber die hoch professionelle PR-Crew. Wir hatten mega Spaß in unserem gemütlichen Office und vermissen schon jetzt die „Guzele“ von Lorenz‘ Omi.

Euch eine gesegnete Zeit und hoffentlich bis(s) in einem Jahr, wenn es heißt: It’s BISS-Time!

Comments off

BISS Basic am Sonntag

 

 

 

 

 

 

 

 

Und schon ist es so weit: Das letzte Basic vom BISS 2017 hat statt gefunden. Nachdem wir schon gehört haben, dass nicht nur ER reicht, sondern auch ICH reiche ging es heute morgen um das WIR. Wir reichen! Schon das Busunternehmen De Lijn aus den Niederlande hat es in seiner Werbecampagne auf den Punkt gebracht: It’s smarter to travel in groups! Gott hat den Menschen dazu geschaffen in Gemeinschaft zu leben, denn feiern macht alleine keinen Spaß! Sogar Gott trägt in sich Gemeinschaft: Drei in eins, Vater- Sohn-, Heiliger Geist! Sybille änderte den Satz von De Lijn passend zum Samstag Abend vom BISS um in „It’s smarter to celebrate life in groups!“.

Doch damit eine gelingende Gemeinschaft entsteht, muss man ein paar Dinge beachten. Und was man da beachten muss können wir ganz einfach herausfinden. Denn das Gute ist, Gott hat uns Jesus auf die Welt geschickt, damit er es uns ganz praktisch zeigen kann!

Sybille, die uns diesen Morgen den Input gehalten hat, hat besonders zwei Punkte hervorgehoben.

  1. Jesus beruft sein Team! Schaut man sich die Auswahl von Jesus Jüngern an, kann man schon manchmal den Kopf schütteln. So ein bunter Haufen! Und jeder mit einem anderen Gottesbild! Jesus suchte sich keinen Einheitsbrei, sondern eine kunterbunte Mischung aus Verkündigern, Tröstern, Zuhörern und, und, und.
    Wie sieht denn dein Team aus? Versuchst du so viel Harmonie wie möglich zu erzeugen in dem du ähnliche Charaktere mit ins Boot holst, oder möchtest du von der Vielfalt profitieren? Jesus weiß genau was es braucht: Einen kunterbunten Haufen!
    Doch Mitarbeiter allein reichen nicht aus, denn es gilt das Prinzip: Ganz oder gar nicht! Jesus sagt, dass nicht die, die „Herr, Herr!“ rufen, in den Himmel kommen, sondern die, die seinen Willen tun. Wisst ihr in eurem Team voneinander, dass ihr euch bewusst für Jesus entschieden habt? Kennt ihr eure Glaubensgeschichten? Das kann euch helfen, denn in Krisen kann man einander an die persönliche Entscheidung für Jesus erinnern und sich gegenseitig aufbauen. Ein Liebesdienst, den ihr euch schenken könnt! Dasselbe gilt für eure Teens. Ist euer Ziel, dass sie sich aktiv für Jesus entscheiden? Es geht nicht darum, eine Wohlfühlgemeinschaft zu schaffen, sondern zu Jesus hinzuführen. Er muss der Kern unserer Arbeit sein, und nicht die Wohlfühlatmosphäre.
  2. Jesus sendet das Wir! ist der zweite Punkt von Sybilles Andacht.
    Jesus sendet seine Jünger aus, und wenn sie wieder zurückkommen, bespricht er mit ihnen, was sie erlebt haben. Er trainiert sie quasi in ihrer Mission, damit sie es auch hinbekommen, wenn er nicht mehr da ist. Wie ist das bei dir? Kann dein Team auch ohne dich bestehen? Wir sind nicht dazu berufen, von Anfang bis Ende unseres Lebens in nur einer Gemeinschaft zu bleiben. Wir kommen in neue Gemeinschaften und gehen aus anderen hinaus. Genauso kommen neue Leute in unser Team, und Alte verlassen es. Gruppen wachsen und müssen sich teilen, um weiterhin intensiv miteinander unterwegs sein zu können. Sich teilen bedeutet nicht Verlust, sondern Bewegung und lebendiges Wachstum! Jesus schickte auch immer kleine Gruppen auf den Weg. Mindestens zwei, nie weniger! Sogar als sie nur einen Esel für den Palm Sonntag holen mussten. Wo bist du ein Einzelkämpfer und warum?

Das WIR reicht, wenn Jesus in der Mitte steht! Wir müssen in all unseren Problemen innerhalb unseres Teams auf Jesus schauen und danach fragen, wie er sich Gemeinschaft gedacht hat. Hierfür müssen wir untereinander im Gespräch bleiben und immer wieder im Gebet vor Gott kommen und unsere Probleme an ihn abgeben. Probleme ansprechen bedeutet sich verletzlich zu machen, sein Herz zu offenbaren. Doch genau das ist notwendig, damit wir als Team wachsen können.

Setzt euch doch mal als Gruppe zusammen und stellt euch die Fragen, die Sybille uns gestellt hat, denn „It’s smarter to travel in groups!“

Comments off

BISS Samstag – Kindergeburtstagsfeier

„5,6,7,8,…..Happy Birthday to you!!“ Bunt, wild, freudig, spaßig, lecker. Es ist ja schon eine altbekannte Tradition, dass am Samstag Abend beim Biss eine Mottoparty stattfindet. Dieses Jahr wurde beim Schloss eine riesen Kindergeburtstagsparty gefeiert. Gastgeberin des spektakulären Abends war Anna, die ihren sechsten Geburtstag am Samstag feierte. Die Minions leiteten den Abend mit einem Ständchen ein und los ging die Party.

Tierisch, märchenhaft, kindlich, kunterbunt… so oder so ähnlich könnte man die Kostümierungen der Partygäste beschreiben. Neben Pokémon, Karlsson vom Dach, Pippi Langstrumpf und Minnie Mouse hoppelten auch so einige Osterhasen über die Bildfläche.

Spielig… neben Toberaum, Topfschlagen, Sackhüpfen, Äpfel fischen und sich einpanieren in Mehl war eine riesen Hüpfburg im Schlosshof aufgebaut worden, bei der so mancher Erwachsener wieder zum Kind wurde.

Feurig… bei dem doch etwas kalten Wetter war das Lagerfeuer ein guter Ort, um sich aufzuwärmen und bei einem selbstgebackenen Stockbrot sich zu stärken.

Musisch… begleitet wurde die Party vom Karaokegesang. Der ein oder andere Sänger sollte vielleicht doch nochmal überlegen, ob er nicht eine Gesangskarriere einschlagen sollte.

Vorzüglich… so lässt sich das Essen wunderbar beschreiben. Angefangen von den weltbesten Nudeln mit Tomatensauce, über grandiose Pommes bis hin zu schnitzelig panierten Schnitzelwecklen gab es alles, was das Kindergeburtstagsherzchen wünscht. Die Candy-Bar mit süßen Kleinigkeiten im Angebot sorgte dann für einen süßen Abschluss im Magen. Das Essenshighlight war jedoch mit Abstand die aus 780 Törtchen bestehende CVJM-Geburtstagstorte.

Bombastisch… war die Stimmung sowohl im Schlosshof, als auch im Keller beim Kinderschminken und der Fotobox.

Eskalatorisch und schwitzig witzig… die Afterbirthdayparty mit dem weltbekannten DJ-Drohne war sowohl tänzerisch, als auch musikalisch erste Sahne. Zu Liedern wie „YMCA“ und „Hey, wir wollen die Eisbärn sehen“ wurde das Tanzbein geschwungen und laut mitgesungen.

Der Kindergeburtstag war ein voller Erfolg, das Geburtstagskind und alle Gäste waren zufrieden und happy und nach der Party ging es dann wie jeden Abend zum Bissquit, um den Tag abzuschließen.

Comments off

BISS Samstag – Erkenntnis des Tages

Nach einem ereignisreichen Tag haben wir natürlich viele neue Eindrücke und Erkenntnisse gewonnen. Hier eure Antworten auf die Frage: Was ist deine Erkenntnis des Tages?

OKKO kann den Aufbau für den Samstag hervorragend leiten.

Ich hab zu wenig geschlafen.

Es kommt nicht darauf an was oder wer ich bin. Es kommt darauf an, zu wem ich gehöre.

Töne treffen wird überwertet. / Lobpreis kann viel bewirken.

Samstag gelingt immer.

Die Leute essen zu wenig!

Das beste Getränk ist immer noch eine Limonade, die hier verkauft wurde, deren Namen aus Werbezwecken hier jedoch nicht genannt werden darf.

Schau dir Bibeltexte nochmal genauer an, denn es könnte mehr drin stecken!

ER reicht!

Comments off

BISS Podcast #5 – Damit aus Fremden Freunde werden

Damit aus Fremden Freunde werden – Marieke und Debora erzählen von ihrer Arbeit und berichten über das FSJ in der Arbeit mit Geflüchteten.

Infos zum FSJ erhältst du unter: http://www.cvjmbaden.de/website/de/cb/arbeitszweige/fluechtlinge

 

Comments off

BISS Freitag Abend – ERreicht

Es ist schon fast Tradition, dass am Freitagabend interessante Gäste mit spannenden Lebensgeschichten auf das BISS kommen. Dieses Jahr durften wir Steven aus England und Rachel aus den USA bei uns begrüßen.

Beide haben bereits mitreißende Geschichten erlebt, in denen sie spüren durften, dass Jesus genug ist.
Rachels erzählte uns, dass sie eines Tages mit einem viel zu schweren Rucksack eine vier tägige Wanderung unternahm, was sie jedoch bald bedauerte. Ihr Rücken und die Hüfte waren nach kurzer Zeit aufgescheuert. Sie ärgerte sich sehr über sich selbst. Doch dann bekam sie von Gott die Worte „Wenn du im tiefsten Tal bist, schau auf das Licht, und du wirst die Herrlichkeit sehen“. Dies war für sie in dem von Schmerz erfüllten Moment sehr ermutigend und zeigte ihr, dass Jesus selbst in schwierigen Momenten genug ist.

Steven hat dies an einer anderen Stelle seines Lebens erfahren. Er gründete mit seiner Gemeinde in Nottingham ein Unternehmen namens „Eden Softplay“. Seine Kirchengemeinde wollte einen Indoor-Spielplatz in ihren Räumen einrichten. Sie benötigten für die Umsetzung dieser Vision jedoch rund 130.000 Pfund. Nachdem sie einige Firmen für Spenden angefragt haben, durften sie erfahren wie ihnen sogar mehr Geld als geschenkt wurde, als sie gefordert haben. So konnte ihre Vision eines Indoor-Spielplatzes in der Kirche umgesetzt werden.

Es gab in Rachels und Stevens Leben jedoch auch Situationen, in denen Jesus nicht genug zu sein schien.
Nachdem Rachel zum Studieren auf eine christliche Universität nach Virginia ging, lies sie sich dort taufen. Viele ihrer neugewonnenen Studienfreunde zogen nach einer Weile von dort fort und sie begann als Bedienung zu arbeiten. Sie suchte sich neue Freunde, mit denen sie viel Feiern war. Ihr Leben bestand nach kurzer Zeit nur noch aus zwei Dingen: Arbeit und Party. Für die Uni nahm sie sich nur noch wenig Zeit. Sie entfernte sich immer weiter von Gott und sie fühlte sich einsam. Nach und nach wurde sie wütend auf Gott. Sie gab ihm die Schuld für den Verlust ihrer alten Freunde und für die nicht bestandene Klausuren. Sollte das das Ende ihrer Beziehung zu Gott sein?

Natürlich hört die Geschichte hier nicht auf, denn Gott hatte einen anderen Plan mit Rachel.

Eines Tages bediente sie eine Gruppe von College Studenten- Einer von ihnen sagte ihr, dass er ein Bild für sie hätte. Er sagte, dass Gott ihr niemals den Rücken zugekehrt hat und mit offenen Armen auf sie wartet. Von den Worten berührt fing sie sofort das Weinen an. Rachel spürte ihre Sehnsucht nach Gott und verstand wieder, dass sie von ihm vollkommen geliebt ist. Danach zog sie zurück nach Vermont und lebte dort wieder mehr in christlicher Gemeinschaft und engagierte sich in der Gemeinde.

Auch Steven berichtet aus einer Phase in seinem Leben, als ihm Gott mal nicht ausreichend schien. Nachdem das Unternehmen „Eden Softplay“ lief, fing er an nach und nach die Finanzen selber in die Hand zu nehmen. Sein Leben bestand, wie bei Rachel, damals nur aus zwei Dingen: Arbeit und Schlafen. Währenddessen wurde auch sein erster Sohn geboren, was ihm zusätzlich schlaf raubte. Er wurde immer müder und versuchte sich immer wieder davon zu überzeugen, dass Gott ihm Kraft geben wird, jedoch vergebens. Es traten in dem Projekt immer mehr Probleme auf, denn viele Mitarbeiter sprangen ab. Steve dachte in dieser Zeit „Gott, ich tu das doch für dich!“. Er verlor nicht nur den Glauben an das Unternehmen, sondern auch an Gottes Macht. Nach weiteren mühevollen Monaten stand er vor der Wahl: Entweder machst du weiter oder wirfst das Handtuch. Er glaubt nicht mehr, dass Gott real ist und wenn er es doch sein sollte, Gott ihn wohl hassen muss. So wurde er von einem zuversichtlichen, hoffnungsvollen Mann zu einem verzweifelnden hoffnungslosen Mann. Doch Steven säße heute nicht hier, wenn die Geschichte an dieser Stelle aufhören würde. Mit dem Gedanken, sich komplett von Gott zu trennen konnte er sich nicht anfreunden. Er musste es einfach sicher wissen: Ist Gott real? So fing er an über das Universum zu forschen. Er wollte diese Frage mit seinem Gehirn lösen. Doch nach einer Weile merkte er, dass dies nicht die Lösung des Problems sein kann. Er fing an, für sich beten zu lassen. Dies führte zu einer Wende in seinem Leben. Er fing wieder an, an die Existenz Gottes zu glauben. „Ohne Glaube und Liebe bleibt nur noch Hoffnung“ sagt Steven. Und dieses restliche Stück Hoffnung drängte ihn dazu, für sich beten zu lassen. Trotz dieses Sinneswandels gesteht Steve, dass er trotzdem manchmal mit dem Zweifel an Gottes Existenz aufwacht. Dafür lässt er auch weiterhin für sich beten. Ihm liegt es auf dem Herzen, dass wir unsere Sorgen, Ängste und Zweifel teilen uns für uns beten lassen.

Steven und Rachel haben uns erzählt, wie sie in ihrem Leben erfahren haben, dass ein Leben ohne Gott niemals ausreicht. Wie ist das bei dir? Hast du schon Phasen erlebt, in der du das Gefühl hattest, Gott reicht nicht aus? Oder steckst du vielleicht gerade in einer drin? Vielleicht ermutigen dich die Geschichten von Steven und Rachel. Vielleicht willst du auch für dich beten lassen.Ich möchte mit einem Zitat von Steve abschließen:

When you can’t run, you walk. When you can’t walk , you crawl. When you can’t do that, you find someone to carry you!

Wenn du nicht rennen kannst, dann gehe. Wenn du nicht gehen kannst, dann krieche. Wenn du das nicht tun kannst, dann finde jemanden, der dich trägt.

Danke an Steven und Rachel für eure ehrlichen Worte an diesem Abend und für den kleinen Einblick in euer Leben!

Comments off

BISS Basic am Samstag – ICHreicht

„Wir sind eins…“, stimmig begann die heutige Basic-Session und die BISS-Band M3 setzte noch einen drauf: „Ein Weg, ein Ziel, ein Gott, der Leben gibt; ein Leib, ein Geist, ein Gott, der uns vereint.“
Und Gottes Gegenwart war spürbar und damit trotz großer Teilnehmerzahl ein göttliches Gemeinschaftsgefühl. Danach dann der bewusste Fokus auf den, der im Mittelpunkt steht, denn: „Who can stop the Lord Almighty?“

 

Der CVJM-Sekretär in der Lebenshausarbeit Kai Günther schaffte es im Anschluss an den Worship-Teil gekonnt, mit vier Wörtern die Aufmerksamkeit des gesamten Kellers auf sich zu lenken: „Menschen, Leben, Tanzen, Welt.“ Als Songtext von Jim Pandzko feat. Jan Böhmermanns neuem Pop-Klassiker ging er darauf ein, inwieweit das, was wir gedankenlos vor uns hin grölen, doch vielleicht nicht der Realität à la „Schule, Lehrer, Arbeit, Mist“ entspricht.
Kein ankreidender Vorwurf, doch die einfache Aussage, dass unser alltägliches Leben doch wohl eher eine Überforderung als „party hard“ darstellt. Wie reagiert unsere Umwelt auf Überforderung? In der Schule unten durch, schlechte Noten, im Freundeskreis kein Anschluss, weg vom Fenster auf der Arbeit, … Die Aufzählung könnte endlos weitergehen, bis Jesus ins Spiel kommt. Schreibt auch ER uns ab? Nein. Niemals. Never.
Welches Muster hinter Jesus‘ Handeln steht, sollte also jeder im Saal begreifen. Das Jesus-Prinzip erreichbar für alle.


Anhand der Geschichte der Speisung der 5.000 legte Kai den Fokus bewusst auf die Frage: „Wie geht Jesus mit Dingen/Menschen um?“

„Da traten zu ihm die Zwölf und sprachen zu ihm: Lass‘ das Volk von dir, dass sie hingehen in die Märkte umher und in die Dörfer, dass sie Herberge und Speise finden, denn wir sind hier in der Wüste. Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen.“
(Lukas 9, 12-13)

  

 Während die Jünger in Anbetracht der dürftigen fünf Brote und zwei Fische betreten auf den Boden schauen, richtet Jesus seinen Blick dankbar gen Himmel. Er schaut von Dank erfüllt auf das, was da ist. Fünf Brote und zwei Fische für 5.000 Menschen. Auf die BISS-Situation übertragen: 250 Gramm Brot und 1/3 Fischstäbchen für 150 Leute. Und Jesus dankt dafür? Bissle verdreht im Kopf der Gute! Doch genau das ist das Jesus-Prinzip: Jesus arbeitet mit dem, was wir haben. Jesus dankt für dich und Jesus handelt durch dich.
Zurück zur Speisung der 5.000 und damit zur Anfangsfrage. Was hat sich bei der Speisung geändert? Hatten die Menschen plötzlich keinen Hunger mehr? Nein. Wurden es weniger Menschen oder hat sich gar das Geld vermehrt und es konnte dazugekauft werden? Nein. Es geht darum, wer das Brot in der Hand hat. Denn Jesus handelt durch das, was die Jünger ihm gegeben haben.
Und darin liegt der springende Punkt: Halte ich an meiner Zeit, meiner Kraft oder meinen Gaben fest, so beanspruche ich all das für mich. Gebe ich aber Jeus alles was ich habe und zu tun vermag, so reicht es.

Die zentrale Aussage besteht schließlich in einem „schlichten“ Satz:

„Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt.“
(Jesaja 60,1)


Ich muss transparent werden; mich öffnen; das, was ich habe, in Seine Hände legen. Egal wie dunkel es sein mag – es geht darum, wer hinter uns steht.
Verdeutlicht mit dem Bild der Gnade, die nur sichtbar wird, wenn sie erleuchtet ist. Wenn Gott dahinter steht, geht es nicht um das, was du hast.

 

ICHreicht
Jesus dankt für dich
Jesus handelt durch dich
Weil ERreicht

Comments off

BISS Freitag – Fragen des Tages

Nach einem genialen Abend am Freitag haben wir die Fragen des Tages für euch zusammengefasst. Morgen kommt dann die Erkenntnis des Tages! Viel Spaß.

Warum hat Matthias Kerschbaum einen Vollbart?

Was ist eine japanische Säge?

Wie bekomme ich die Minze aus dem Hals?

Wie dunkel können Augenringe werden?

Wie kann ich Jesus umarmen?

Warum kann ich nicht sägen?

Wer hat Jesus noch nicht erlebt?

Was bedeutet ERreicht?

Braucht Georg Rühle eine Gleitsichtbrille?

Warum ist es nachts kälter als draussen?

 

 

 

 

 

How can I allow God to be enough?

Comments off

BISS Podcast #2 – Gäste von der Saints Saviour’s Church, UK

In dieser Folge des BISS Video Podcasts stellen sich drei Mitarbeiter der Saints Saviour’s Church aus Nottingham, UK, vor. Sie erzählen von ihrem „Soft Play“ Projekt, bei dem sie ihre Kirche in einen Indoor-Spielplatz mit Café verwandelt haben. Viele inspirierenden Ideen auch für unsere Arbeit im CVJM.

https://youtube.com/watch?v=qkbu-ksM60M

 

 

Comments off

ER reicht – BISS Basic am Freitag

Durchschnittlich besitzt jeder Mensch 10.000 Dinge. Wusstet ihr nicht? Jetzt wisst ihr Bescheid. Mit einem riesen Wanderrucksack bepackt begrüßte Marieke Rahn, die Predigerin des ersten Basics am Freitagmorgen, die etwa 150 teils noch etwas verschlafenen Gesichter im Schlosskeller. Mit Musik von M3 wurde der Morgen eröffnet.

Ist es möglich, den gesamten Besitz auf 100 Dinge zu reduzieren?

Der Predigttext für den Morgen stand in Lukas 9,1-6, in dem es darum geht, dass Gott seine Jünger auffordert, allen Menschen vom Reich Gottes zu erzählen. Sie sollen ohne Gepäck, ohne Verpflegung und Geld in die Umgebung hinaus gehen und die gute Botschaft verkündigen. Jesus fordert die Jünger auf, auf alles zu verzichten, ihm vollkommen zu vertrauen.

Inwiefern kann man diese Aufforderung Jesu an seine Jünger auf heute übertragen? Wir wollen immer das Beste, das Höchste, das Schnellste. Wir haben so viele Dinge nebenher laufen und oft geht es dann gar nicht mehr um das Reich Gottes und was Er mit unserem Leben vor hat, sondern es geht hauptsächlich um unsere eigenen Wünsche, Vorstellungen und Träume. Wir verlieren Gott aus dem Blick. Doch so stellt sich Gott unser Leben nicht vor. Er fordert uns auf, ihn an erster Stelle in unserem Leben zu setzen. Wenn wir Gott ernst nehmen, muss man den Wunsch hinterfragen, immer das Beste haben zu wollen, immer mehr haben zu wollen. Jesus möchte den Blick weg von unserem Defizit, von unserem „aber ich brauche das doch“ hin zum Reich Gottes lenken. Jesus macht uns klar, dass es kein „aber“ bei ihm gibt, dass alles was man braucht und was nötig ist, man von Gott bekommt. Jesus schickte seine Jünger und auch uns heutzutage nicht mit leeren Händen weg. Er gibt uns viel mehr, als wir uns vorstellen können: er schenkt uns die Kraft Gottes. Diese Dynamik ist alles was wir brauchen. Man muss Schritte wagen, um Gottes Kraft und seine Dynamik erleben zu können, wir müssen weg von unserem Perfektionismus.

Jesus hat nicht gesagt, er ist der Parkplatz. Jesus hat gesagt, er ist der Weg und auf diesem Weg dürfen wir immer mehr erkennen, dass ER reicht!

Eines Tages fällt dir auf,
dass du 99% nicht brauchst.
Du nimmst all den Ballast
und schmeisst ihn weg,
Denn es reist sich besser,
mit leichtem Gepäck.

Comments off