Archive for April, 2015

Musalaha

Die gestrigen Seminare lieferten uns eine Menge von unterschiedlichstem Input. Von Pädagogik, Persönlichkeitsförderung und Bibelkunde, bis hin zur kreativen Entfaltung unserer Selbst war für jeden was dabei.

Ein Highlight waren mit Sicherheit die Berichte des extra fürs Biss eingeflogenem Salim Munayer, der uns von seiner Versöhnungsarbeit in Jerusalem zwischen israelischen und palästinensischen Christen erzählte. Der beste Weg zur Versöhnung sei beide Parteien gemeinsam in die Wüste zu schicken und durch die gegenseitige Abhängigkeit, Vertrauen und Freundschaft entstehen zu lassen.Bildergebnis für Kamele in der Wüste

“ You need to make positive experiences in order to let go of your prejudices”.

Auf eindrückliche Weise schaffte es Salim nicht nur bloße Informationen über ein weit entferntes Land zu liefern, sondern uns mit hinein zu nehmen und aufzuzeigen, dass Vorurteile, Ängste und das Abgrenzen zwischen “uns” und “den anderen” nicht nur ein Problemfeld des Nachen Osten ist.

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Unser HAUTnah-Abend

nachfolgen. einfach. leben.

3 Interviews bei gemütlicher Atmosphäre im Schlosskeller gaben uns an unserem „HAUTnah“-Abend viele Anregungen darüber nachzudenken, wie „Nachfolge. einfach. leben.“ im Konkreten aussehen kann. Wir wurden herausgefordert, unser eigenes Leben, unsere persönliche Nachfolge Jesu, neu zu überdenken.

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Liebevoll gestaltete Stationen, verteilt im ganzen Schloss, schenkten uns anschließend einen unvergleichlichen Abend mit Tiefgang.

Wir wurden ermutigt, gestärkt, an den Tisch des Herrn eingeladen und zur Reflexion unserer Nachfolge erneut angeregt.

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Diesen bewegenden, reichen Abend und den unbeschreiblich vielfältigen Tag ließen wir mit unserem Abendabschluss gemeinsam ausklingen…

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Hangout: „Alles ist möglich…“

Hangout mit Stefan Winter

Was für ein Traumtag? – Den Sonnenschein haben wir genossen! :) 

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–  „Du bist mehr als das, was du gerade lebst“

Neue Wege. Neue Wege auskundschaften.

– „wir dürfen viel farbenfroher sein!“

– „Gott blickt auf unsere Realität von einem anderen Blickwinkel!“

– „Ihr seid Freaks, aber macht mal!“

– Leichtigkeit: „Übt es, auch andere Möglichkeiten zu sehen!“

– „Übt es in kleinen Sachen: ‚Bei uns ist es so, aber wie könnte es auch anders aussehen?'“

– Herausforderung: An welcher Stelle in meinem Leben brauche ich einen „Möglichkeitssinn“? Wo sollte ich dich, Jesus, fragen: „Was wäre, wenn etwas anderes möglich wäre?“
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Lieber Stefan, danke für dieses schöne „Hangout“ bei Sonnenschein mit guten Gesprächen und vielen Impulsen, über die es sich lohnt, persönlich noch einmal nachzudenken… ! :)

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Seminar: „Folgen erfolgreichen Nachfolgens“

Herausforderung und Einladung!

– Auf beides kommt es an! Tabea und Stephen Richardson aus London und wir Seminarteilnehmer beschäftigten uns heute Nachmittag u.a. mit Fragen, wie: Was macht einen Jünger aus?, Wen sollen wir zu Jüngern machen? Wie können wir jemandem zu einem Jünger machen?

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Jesus führt uns in eine Beziehung mit ihm, wobei er sich vor uns verletzlich macht. Dies geschieht, indem er uns vor Herausforderungen stellt. Dies lasen wir in verschiedenen, ausgewählten Bibelstellen.

Nach dem Beispiel des Pferdetrainers Monty Roberts, der mit den Tieren nonverbal kommuniziert und bei dessen sog. „Join up“ die Herausforderung und die Einladung entscheidend für eine gute Basis der Beziehung zwischen ihm und seinem Pferd sind, haben wir gemeinsam folgendes Schema erarbeitet:

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—> Danke für deine Mühe bei dieser schönen Grafik, liebste Yvi :)

Einladung und Herausforderung sind für eine/n gute/n Leiter/in beides gleichermaßen wichtig, dies können wir von Jesus als unserem Vorbild lernen.

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Vor dem Seminarende hatten wir noch für einen gemeinsamen Austausch und gegenseitige Ermutigungen Zeit.

Herzlichen Dank für dieses tolle Seminar, liebe Tabea und lieber Stephen! :) 

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„Sei ganz Sein!“

Basic 1:

„Radikal Nachfolgen“, Lk 9,57-62

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Im Lukasevangelium, Lk 9,57-62, begegnen uns drei unterschiedliche Menschen, drei „Typen“ der Nachfolge.

Albrecht nahm uns heute Morgen in seine Gedanken zu diesem „radikalen“ Bibeltext mit und forderte uns heraus, uns persönlich mit ihm auseinanderzusetzen. „Radikal“ kann heißen: „ganz und gar, vollständig, ‚mit Wurzeln versehen'“. Dies kann positiv, aber auch sehr negativ verstanden werden.

Der erste Mensch, von dem der Bibeltext erzählt, möchte Jesus bedingungslos nachfolgen. Jesus allerdings reagiert keineswegs überaus begeistert auf die Aussage des Fragenden, denn er möchte mit seiner Antwort sagen: „Nachfolge hat ihren Preis; ist dir das bewusst und weißt du eigentlich, was du da sagst?“. Persönlich können wir uns fragen: „Will ich wirklich Jesus ganz nachfolgen?“ Manchmal kann unser Problem darin liegen, dass wir bei uns selbst nicht zu Hause sind. Jesus kann uns nicht finden, er sagt deswegen zu dem Mann in unserem Bibeltext, – wie auch zu dir und mir heute – dass er / wir nüchtern werden sollten.

Wir sollten uns fragen, was uns davon abhält, bei uns selbst zu sein. Sind es Dinge in unserem Leben wie die Sucht nach Anerkennung? Der Erfolg, das Streben nach dem Beliebt-Sein? Ein Zitat eines Mönches, welches uns Albrecht an dieser Stelle mit auf den Weg gab, lautet:

„Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Suchst du ihn anderswo, so suchst du ihn für und für.“

Jesus fragt dich: „Bist du bei dir zu Hause? Musst du vielleicht deine Geschäftigkeit sein lassen. Kannst du dann dein Weglaufen, deine Flucht selbst erkennen?“ Etwas Sein-Lassen bedeutet auch, in der Wirklichkeit zu verweilen.

Wenn du dich fragst, wie du deine Mitte finden kannst, so frage dich, ob du mit Jesus im Kontakt bist und werde nüchtern, auch dann und gerade dann, wenn es einfacher wäre, zu fliehen…

Wir sind mehr als unsere Gefühle und unsere Gedanken! Oft bin ich hinter meinen Gefühlen (erst) in meiner Mitte angekommen. Deswegen: Werde ehrlich. Durch ein bewusstes Annehmen meiner negativen Seiten, können diese entmachtet werden. Wer sich innerlich in seiner Mitte ausruhen kann, braucht die Suche nach äußerer Anerkennung nicht mehr. Aus dir selbst bist du nichts, aber ein anderer hat DICH lieb! Erst in der Begegnung mit JESUS wird mein inneres Ich sichtbar. „Sei ganz Sein.“ – das ist radikale Nachfolge!

Meine und deine Identität ist in Jesus gegründet, in ihm wird unsere Identität zur Wirklichkeit. Jesus fragt dich, ob du deine Comfort-Zone verlassen möchtest – wenn du ihm mit „Ja“ antwortest, geh deinen Weg mit ihm und lass dich lieben. Dazu musst du in seiner Mitte, bei dir zu Hause angekommen sein.

Der zweite Mann, von dem unser Bibeltext erzählt (V.59f), wird von Jesus angesprochen. Die Frage, die hinter Jesu schroffen Antwort zu dem berechtigten Einwand des Mannes steht, lautet: Wer entscheidet über dein Leben?

Jesus weiß um die starke Abhängigkeit des Mannes von dessen Familie. Lassen wir uns an diesem Punkt persönlich fragen, welche unsere eigene Familie in unserem Leben spielt. Mutig Entscheidungen zu treffen und frei vom Elternhaus zu werden, eigene Wege zu gehen und Prioritäten zu setzen, ist wichtig für unser Leben! Dabei dürfen wir darauf vertrauen, dass wir unseren Weg immer mit Jesus an unserer Seite gehen.

Bei dem dritten und letzten „Nachfolge-Typ“ (V.61f) gebraucht Jesus das Bild des Pflügens. Hierbei muss der Bauer nach vorne schauen. Jesus will den Mann und uns fragen: Sieht er / sehen wir zurück auf die Familie, das Haus (…)? Er fragt dich und mich: Wo sind unsere „Abers“ im Leben?

Nach Mt 6,33 gebührt allein Jesus die erste Stelle in unserem Leben. Alles andere sollten wir ihm unterordnen.

Nach der Barmer Theologischen Erklärung, die alles beinhaltet, was wir für die Nachfolge beachten sollten, dürfen wir auch heute noch nachsprechen, dass Jesus Christus das alleinige Wort Gottes im Leben und im Sterben ist.

 

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Unser erster BISS-Tag: 10.04. :)

Los ging es heute Morgen, gestärkt nach Frühstück und „Bible on tour“ oder „Bibelteilen“ (…oder länger Schlafen… ;) ) mit unserem ersten Vormittag beim BISS!

Zeit mit Gott, miteinander und füreinander…

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Das anschließende Thema des Vormittages war die „radikale Nachfolge“ …

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Gestärkt und ermutigt

Nach dem Abendabschluss und den BISSquit-Gruppen gehen wir BISSlerinnen und BISSler nun schlafen.

Wir freuen uns auf den morgigen Tag und darauf, was Gott morgen mit uns vorhaben wird! :)

Heute Abend haben wir über eine Aussage Jesu nachdenken dürfen:

Jesus sagt uns im Johannesevangelium, Joh 14,12f, zu:

„Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun. Denn ich gehe zum Vater, und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters offenbart wird.“

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Der erste BISS-Abend ist zu Ende…

 

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„Ohne Fahrkarte kein Einlass.“

Einige Impressionen von unserem gelungenen, unterhaltsamen und vielseitigen ersten Abend :)

Lustig und ausgelassen startete das BISS – es gab viel zu lachen und mitzumachen…

IMG_3707… und dennoch fehlte es an Tiefgang keineswegs… :)

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Sänk ju for träweling wis Deutsche Bahn

Weshalb wir am ersten Abend mit Zugtickets, Kaffee aus Plastikbechern, unverständlichen Lautsprecherdurchsagen und dem ganz normalen Bahnhofschaos begrüßt worden sind?

Weil Nachfolge mehr mit Bahnhöfen zu tun hat als man denkt.

Wer mit will, muss sein Ziel kennen und sich für diesen einzigen Weg dorthin entscheiden, einsteigen und Neues wagen. Ja, auch das Hintersichlassen gehört dazu. Der Trennungsschmerz, die Angst vor Unbekanntem, aber auch Neugier und die Freude Meilensteine erreicht zu haben sind Emotionen die wir gemeinsam durchleben dürfen.

 

„Denn lieber nasse Füße haben, vom über´s Wasser gehen. Anstatt aus ´nem trockenem Boot dem Leben hinterherzusehen“

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Das BISS hat begonnen! :)

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Ab 17 Uhr kam endlich Leben ins „Schloss“. :)

Großes Wiedersehen. Kennenlernen. Begrüßung und „Ankommen“.

Alle sind gespannt auf die vor uns liegende Zeit und den ersten Abend.

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Herzlich Willkommen auf dem BISS 2015 – los geht’s! :)

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