BISSFest – Samstag Abend
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Guten Morgen, Ihr Lieben! :)
Nach dem Bibellesen bzw. der bible on tour-Zeit und dem Frühstück heißt es für uns:
Los geht’s in unseren nächsten BISS-Tag – Basic 2, weitere Seminare, Gemeinschaft, love2life erleben und ein vielversprechender Abend warten auf uns! :)
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Eine Menge Erlebnisse liegen hinter uns an diesem ganz besonderen BISS-Abend.
Nach einigen gemeinsamebLiedern unten im Schlosskeller hörten wir von Tanjas Erfahrungen des letztjährigen YMCA-Festivals in Prag, love2live. Sie berichtete von deren super Aktion mit verschiedensten Karten mit Motiven und Verben zu love2live. Bilder, die wir auch an unserem heutigen Abend überall verteilt im Schloss an den einzelnen Stationen wiederfinden konnten.
Tanja brachte uns unter anderem – passend zu dem grow-Bild – auch die Erzählung über das Wunder der Speißung der Menschenmenge (vgl. Lk 9,10-17) mit. Hier geht es ums „grow“, das Wachsen. Auch wir können in diesen BISS-Tagen innerlich wachsen, wenn wir uns auf Jesus einlassen.
Anschließend konnte jede und jeder von uns ihre und seine ganz individuellen Erfahrungen mit Gott machen. Auf seine Stimme hören, ihm Raum geben. Die Anzahl der wirklich sehr, sehr liebevoll gestalteten Stationen im und um das gesamte Schloss herum, war bemerkenswert! Ob Zeit zum Beten, zum Schreiben, zum Anfassen, zur Ruhe, zum Lobpreis, zum Fühlen, Mitnehmen, Reden, Spaß haben, Staunen – alles, wirklich alles konnten wir heute erleben.
Auch, wenn einige von uns beim Lagerfeuer von einem plötzlichen Regen überrascht wurden, war es ein gelungener Abend, der trotz des kleinen Gewitters doch auf keinen Fall ins Wasser gefallen ist… ;)
– Weitere Eindrücke findet ihr zu diesem bewegenden Abend ab morgen Vormittag hier im Blog. ;)
Beim gemeinsamen Abendabschluss hörten wir vor den B.I.S.S.quit Gruppen noch auf eine Andacht über Lk 15,11-32. Es bestand Zeit, sich vorzustellen, wie es doch ist, wenn Gott – unser Vater – sich so überschwänglich auf uns freut wie in diesem Gleichnis des verlorenen Sohnes. Gott breitet die Arme aus, er sehnst sich nach uns – wir dürfen uns in seine Arme einfach fallen lassen, ganz genau so, wie ein kleines Kind sich in die Arme seines über alles geliebten Papas wirft!
– Eine schöne Zusage für die zweite Nacht hier im Schloss.
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… und nach den Seminaren hieß es erst noch einmal: Sonne tanken, Spaß haben, Gemeinschaft genießen und miteinander ins Gespräch kommen. – Bevor es dann schließlich um 20 Uhr mit dem vor uns liegenden „HAUTnah“-Abend weitergeht. :)
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„From Subject to Citizen“ – S2C.
Ray aus Afrika gestaltete gemeinsam mit Karo ein Seminar, aus dem wir Einblicke in die fremde Kultur Afrikas und den YMCA dort sowie in unsere eigene Kultur mitnehmen können!
S2C ist ein afrikanisches Konzept der Africa Alliance of YMCA’s. Eine Millionen Mitglieder erreichen dort mehr als sieben Millionen weitere Menschen.
S2C bewirkt die Transformation vom Subject zum Citizen. Das heißt: Ein „Subject“-Mensch im afrikanischen Kontext ist ein ausgeschlossener, oft manipulierter junger Mensch, mit wenig oder keiner Hoffnung auf ein besseres Leben. Der Citizen hingegen kennt seine Rechte, übernimmt Verantwortung und ist ein verändertes Subject. S2C gibt den Menschen einen neuen Sinn, ja, ihren gottgewollten und in sie hineingelegten Selbstwert.
Auf unterhaltsame Art und Weise und die Rede über die Bedeutung unserer T-Shirts, die wir jeweils trugen, wurden wir mitten in den Wert dieses Themas für uns heute und hier hineingeführt.
„It begins with you!“ – so betonte es Ray mit dessen aufgeschlossenem, sympathischen Charakter. What ist your voice? Jeder hat seine ganz persönliche „voice“! Wenn wir es so wollen: Jeder Mensch hat seine Gabe, Eigenschaft, „Stimme“ (Ray’s Beispiele: „speak, sing, run“…), mit der wir beginnen, unsere Mitmenschen zu beeinflussen.
Manchmal schätzen wir andere ein, jedoch auf eine völlig falsche Weise. Es ist dann wichtig: Lerne diese Person erst einmal kennen. Ändere die Einstellung, so leben wir alle in einer besseren Welt!
In Zweiergruppen überlegten wir uns: Was sind Probleme, die uns hier in Deutschland persönlich angehen? Was beschäftigt uns in unserem Land und unserer Stadt? Was kann ich als einzelne/r tun?
Fazit: Frage Dich, ob DU Dinge verändern kannst bzw. wo Du Dinge verändern solltest. Kannst Du in einer Gruppe Gleichgesinnter mehr erreichen?
„Make things happens“
„The community around me needs to see it in me!“ Von diesem Moment an heißt es dann: Menschen einladen! Hier beginnt ein generationsübergreifender Dialog.
Danke, lieber Ray, Danke liebe Karo – das war ein Seminar mit vielen Anregungen, aus dem wir einige Impulse mitnehmen können!!
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Jugendliche sind unterschiedlich!
Was einen Mensch ausmacht und wie die Welt aus der Sicht eines anderen Menschen wirken kann – darum ging es in einem unserer vielen Seminar heute Nachmittag.
Fabian ermöglichte uns ein Einblick in unterschiedliche Typen von Jugendlichen. Mit Hilfe der Sinus-Studie wurde uns einiger in unserer eigenen Jugendarbeit vor Ort deutlicher.
Ein wichtiger Aspekt unter vielen, den wir aus diesem Seminar mit nach Hause nehmen, sind die 5 Dimensionen, die Jugendliche motivieren: Spaß / Action (Erlebnis-Bezug), Gemeinschaft (Wir-Bezug), Gemeinwohl (Andere-Bezug), Glaube/Kirche (Gottes-Bezug), Qualifizierung (Ich-Bezug).
Am Ende des Seminars versuchten wir uns jeweils zu zweit in einen Typ von Jugendlichen, zu dem wir selbst nicht gehören, hineinzuversetzen. Wir erarbeiteten anhand von Fotos, wie sich die Menschen, die diesem „Typ“ angehören, wohl fühlen müssen. – Ein Zugang, der uns half, diesen „Typ“ besser zu verstehen.
Barrieren, die Jugendliche daran hindern könnten, nach ihrer Konfirmation in der Kirche aktiv dabeizubleiben, können sein: die Außenwahrnehmung, andere Interessen, der schwere Zugang zum Glauben, eine Selektion der Mitarbeiter oder auch das Image von Kirche bzw. Glaube/Religion.
Brücken, die unseren Jugendlichen den Beginn in der Jugendarbeit ermöglichen können, sind u.a. Spaß, Freundschaften, die Mitarbeiter, das Programm und natürlich die möglichen familiären Bezüge.
Danke, lieber Fabian, für dieses interessante Seminar!
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Was erfüllt Dich? – So lautete die Frage, die uns Sybille zu Beginn unserer ersten Basic-Einheit heute Vormittag stellte und um die es immer wieder ging.
Nachdem wir in die Geschichte von Paulus und Silas im Gefängnis (Act 16,33) mit hineingenommen wurden, lautete die Ausgangsfrage auch: Wie kann jemand in so einer fürchterlichen Situation, in der die beiden doch gewesen sind, noch Lobpreislieder singen?
Doch zunächst zurück zu uns persönlich: Dinge, die uns erfüllen können, sind Beziehungen, Aufgaben, Visionen, jedoch auch Sorgen, Gedanken, die sich um weltliche Dinge wie den Besitz kreisen.
Fest steht: Was einen Menschen erfüllt, betrifft ihn immer ganz. Wie sieht mein Lebensglas aus? Auf ausgeteilten Blättern, hatten wir Zeit, darüber nachzudenken, was unser Lebensgras füllt. Dabei waren Fragestellungen: Was soll mehr Raum in meinem Leben bekommen? Welche Dinge muss ich umsortieren? Und – ganz wesentlich die Frage: WER erfüllt eigentlich mein Lebensglas? Bin ich das? Ist es Gott? Sind es die Erwartungen von anderer Menschen?
Ich bin meinem Lebensglas niemals völlig ausgeliefert, denn letztendlich habe ich die Entscheidungsfreiheit darüber, wie mein Lebensglas aussieht. Bin ich der Typ, der eher ein halb-volles oder eher ein halb-leeres Glas besitzt? Ich entscheide, welche Brille ich aufsetze, wie ich Dinge wahrnehme und lebe.
In den Proverbien heißt es, Kap.4,23 heißt es: „Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben.“
Die Fülle ist das Eine im Lebensglas, der Mangel, der der Fülle gegenübersteht, das Andere. Wonach sehnst Du Dich persönlich? Mangel geht immer auf die Bedürfnisse zurück. Sehnst du Dich nach mehr Beziehungen in Deinem Leben, so benötigst Du vielleicht mehr Liebe, mehr Halt. Eine offene Frage, über die wir aber vielleicht einmal weiter nachdenken können, wäre: Wären die Bedürfnisse meines Lebens erfüllt, hätte ich dann alles, was ich brauche?
An diesem Punkt kommen wir zu Ostern und der Auferstehung Jesu. Glaube ich, dass Jesus den Tod und alles, was auch nur in irgendeiner Weise im Zusammenhang mit dem Tod steht, überwunden hat? Glaube ich das wirklich? Ganz persönlich in meinem Leben und Alltag?
Immer und immer wieder muss ich mir wohl sagen, dass ich Jesus vertrauen kann. Dazu kann es gut sein, in die Stille zu gehen, Gottes Gegenwart zu suchen, IHM Raum zu geben.
Leicht ist dies gesagt, oftmals jedoch nicht leicht in die Tat umgesetzt. Meine Entscheidung benötigt Qualität. Ich muss und darf mir klarmachen, wie Jesus es Matthäus in der Bergpredigt schreibt: „Wenn ihr für ihn [Jesus] lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht.“ (vgl. Mt 6,33 nach der NeuesLeben-Übersetzung)
Es geht nicht um mich, sondern um Jesus und um sein Reich! Es geht um einen Paradigmenwechsel. Nicht ich, sondern Jesus ist der Mittelpunkt!
Von hier aus können wir uns fragen: Was erfüllt mich von Jesus hier in meinem Leben?
Das BISS bietet Gelegenheit, sich diese Frage untereinander zu stellen und sich anschließend dann auch zu ermutigen! Ein Blick in die Bibel, besonders ins Johannesevangelium zeigt und uns 5 wesentliche Geschenke von Jesus:
1. Er schenkt uns eine innige Beziehung! In Joh 15,13-19 können wir davon lesen, dass Jesus seine Jünger und somit auch uns als seine Nachfolger, Gesandte und Freunde bezeichnet. Mit einem Freund möchte er eine innige Beziehung eingehen. Es liegt ferner an Dir, mit Jesus als Deinem Freund die Verbindung dann auch einzuhalten (vgl. Joh 15,5).
2. Er schenkt uns lebensspendende Worte (Joh 15,7).
3. Er schenkt uns Frieden (Joh 14,27).
4. Er schenkt uns den Heiligen Geist als Tröster. er spricht uns zu: Wir brauchen keine Angst zu haben, er hat die Welt überwunden (Joh 16,33).
5. Er schenkt uns die wahre Liebe zueinander (Joh 13,34). Ich darf in Jesu Liebe baden, Jesu Liebe passt nicht in ein Glas, sie ist umfassender.
Paulus uns Silas kam es nicht auf das Äußere an (denn: sie saßen im Gefängnis), sondern auf die innere Freiheit, auf das Vertrauen und den Halt, das/den sie in Jesus fanden.
Persönlich können wir uns nach dieser Basic-Einheit noch einmal fragen:
1) Was sind die Dinge, die mir jetzt wichtig wurden? Was nehme ich mit?
2) Wie soll Jesus mein Lebensglas füllen?
3) Wie würde ich mein Lebensglas heute in einem halben Jahr gerne haben? Wie sollte es gefüllt sein, damit es mir damit gut geht?
– Love2life: Versuchen wir doch, den Wechsel in unserem Leben zu leben – machen wir Jesus zum Mittelpunkt. Entdecken wir die Schätze des Johannesevangeliums ab dem 15.Kapitel und versuchen immer mehr zu begreifen: Jesu Liebe zu und seine Sehnsucht nach uns passt nicht in ein Glas, füllen wir unser eigenes Lebensglas aber doch immer und immer mehr mit IHM!
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