Archive for April, 2013

Seminar: Tabuthema Tod

Teilnehmerinnen aus Söllingen berichteten von ihrem bewegenden Seminar über den Tod unter der Leitung von Monika Beck:

Wie kann man für Angehörige des verstorbenen Menschen da sein? Es ist wichtig, die Betroffenen nicht zu irgendetwas zu drängen. Es kann helfen, einfach da zu sein. Menschen sind verschieden, manche möchten in solchen Situationen gerne reden, andere überhaupt nicht oder sie stehen so unter einem Schock, dass sie gar nicht reden können. Wichtig ist, die Angehörigen nach der Beerdigung weiterhin zu besuchen oder sie anzurufen.

Raum für Nachfragen wurde genügend zur Verfügung gestellt. Diskussionen, ob es einen schlimmeren Tod bei jungen Menschen gibt, oder ob man bei einem Sterbefall niemals von „das ist ja nicht so schlimm – die Person war ja bereits sooo alt!“ sprechen sollte, standen später im Vordergrund der Gesprächsrunde.

Auch, wie man sich überhaupt ausdrücken kann, ob nun „Herzliches Beileid?“ / „Aufrichtige Anteilnahme“ o.ä., wurde zur Aussprache gebracht.

Wichtig war den Teilnehmerinnen unter vielen anderen Aspekten auch den einen mitzunehmen: Wir können nicht sagen, ob ein ungläubiger Mensch nach dessen Tod ist ebenso bei Gott ist wie ein gläubiger. Das ist – Gott sei Dank! – nicht unsere Entscheidung…

 – Ein spannendes, ansprechendes und herausforderndes Seminar für die Teilnehmer.

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Hangout mit Stefan Winter: Wer ist Jesus? Was ist dein Lieblingsessen?

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Freundlich begrüßt von Stefan aus Berlin (…und Hamburg…;) ) konnte es losgehen: Unser Hangout.

Eine kleine Gruppe munterer Mädels, Getränkeauswahl zwischen Sekt, Orangen- oder Himbeersaft und Belgischen Pralinen sowie Toffifee, kuschelige Decken, das große Holzkreuz direkt neben uns auf dem Boden – BIS(S) zur Entspannung und lockerem Reden über Gott und die Welt! :) – So lässt sich ein BISS-Nachmittag ausklingen…

„Wer ist Jesus für dich?“, hieß es in der Vorstellungsrunde für jede von uns. – Der absolut beste Freund; mein großer Bruder; mein Maß für mein Leben; mein Leben … !

Wir unterhielten uns über’s Lieblingsessen – schon komisch, was andere so gerne mögen und man selbst überhaupt nicht… ;) Wir erzählten aus unserem Leben und aus unseren Gemeinden.

Vorwiegend um Tiefgründigere Dinge jedoch ging es dann im Hangout weiter: Homosexualität? Toleranz unter Christen?! Auslegung der Bibel, verschiedene Gemeindeformen und viele, viele Dinge mehr….

Ein wichtiger Gedanke sei hier festgehalten: Wir sollten unter uns Christen aufhören, einander zu beurteilen! Ein falsch – <-> richtig – Denken war einstimmig nicht der Weg, den wir befürworten würden…

 

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Seminar: Heute schon gesündigt?

Na, wer von euch kennt bzw. mag den Tee „Kleine Sünde“? ;)

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Auf interessante Weise wirbt Teekanne-Tee hier mit einem kleinen Engelchen mit Teufelshörnchen. Mit diesen und vielen weiteren Beobachtungen anhand von Werbe-Fotos und Kurzfilmen näherten wir uns dem Thema „Heute schon gesündigt“. Viel öfter als vermutet entdeckten wir dabei, dass damit ein Urempfinden von uns Menschen angesprochen wird: Der Reiz des Verbotenen, dargestellt in einer äußerst verharmlosten, manchmal sogar legitimierten, Art. (moralische Ebene)

– Das Wort Sünde begegnet uns im alltäglichen Leben an vielen Stellen: Umweltstünden, Verkehrssünden, Modesünden usw.

 

Matthias Büchle verdeutlichte uns nach diesen Eingangsüberlegungen schließlich ausführlich das entscheidende biblisch-theologische Verständnis der Sünde.

Handelt es sich im Alten Testament um ein Vergehen gegen Gottes Bundeschluss mit seinem Volk und einem Tat – Folgezusammenhang, welcher durch Sühne (z.B. Brandopfer) unterbrochen werden kann, spricht das Neue Testament in deutlich weniger Nuancen von der Sünde.

Biblisch ist die Sünde eine Beziehungsstörung. Sünde lässt sich im Neuen Testament auf zwei Weisen als eine Zielverfehlung des Menschen verstehen:

1) Auf sozialer Ebene besteht sie in Verfehlungen, die der Mensch tut: Er lädt sich Schuld auf, begeht Unrecht.

2) Die Grundsünde dagegen besteht in der theologischen Sünde, der Trennung zwischen Gott und Mensch.

Wo finden wir Texte zur Sünde im Neuen Testament? Es ist vorwiegend Paulus, der im Römerbrief von der Sünde spricht. Auch der Evangelist Johannes gebraucht das Wort Sünde in dessen Evangelium und Briefen.

Wir lasen gemeinsam aus den ersten drei Kapiteln des Röm. Die Hauptproblematik bzw. Grundsünde, so Paulus, bestehe in der Störung zwischen Gott und Mensch (vertikal). Ferner liegen als Folge dessen auf der sozialen Ebene Beziehungsstörungen unter Menschen vor (horizontal).

Es gibt jedoch einen markanten, qualitativen Unterschied: Die Überwindung der Grundsünde ist einmal, ein für allemal, geschehen (Vertikale). Jesus trägt unsere Sünden am KREUZ. Allerdings: Beziehungsstörungen unter uns Menschen hingegen kommen immer wieder vor.

Warum ist das so? Warum sündigen wir immer wieder? Wir versuchten diese komplexe Frage in der Beschreibung einer immerwährenden Spannung zu fassen. Der Mensch ist ein von Jesus Gerechtgesprochener. Zugleich bleibt er aber ein Sünder. Wir leben hier nicht im Letzten, sondern im Vorletzten.

Als wir im Umkehrschluss an den Unterschied der beiden Arten von Zielverfehlungen festhielten, dass, wenn eine Heilung der Beziehung Gott – Mensch möglich gewesen ist (vertikal), auch eine Möglichkeit zur Heilung der Beziehung Mensch – Mensch (horizontal) besteht, hatten wir es vor Augen:

Das Kreuz.

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Unser Auftrag:

Da wir gerecht gemacht sind, leben wir in einem NEUEN LEBEN – wir haben den Auftrag, unseren Mitmenschen mit Liebe zu begegnen. Gerade, weil das Großartigste und Überwältigendste der Welt für uns getan worden ist, sind wir aufgefordert, als Menschen aufeinanderzuzugehen.

 

 

 

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Worauf’s ankommt … auf meinen Herzschlag

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Worauf’s ankommt … auf meinen Herzschlag! – so hieß es heute Morgen an unserer 2. Basic-Einheit von Sybille Wüst.

Für jede und jeden von uns ist mit Sicherheit etwas ganz persönliches an diesem Vormittag wichtig geworden. Was war es bei dir? :)

Alles zusammenzufassen, was Sybille uns weitersagte, ist unmöglich – zudem würden das hier wohl die allerwenigsten noch nachlesen, oder? ;) „Hand aufs Herz!…“

Dennoch einige Dinge, die unter vielen anderen sicher zum Weiterdenken angeleitet haben, hier noch einmal zum Weiterdenken, Nachdenken, darüber ins Gespräch kommen oder zum Beten:

Zunächst ein kurzer Blick auf’s AT: Das Herz ist dort maßgeblich der Verstand, der Sitz meiner Entscheidungen. Ich kann mein Herz vor Gott öffnen oder es verhärten.

Wofür lebe ich? Wofür schlägt mein Herz? Decke ich das, wofür ich leben möchte mit meinem ganzen Sein? Mein Herz schlägt für Jesus, aber von hier aus kann ich weiter fragen: „Wofür schlägt DEIN Herz, JESUS?“

Sybille erzählte uns ein Beispiel aus ihrem Leben. Daraus stellte sie uns, daraus stellten wir uns die Fragen: Was ist mein Herzschlag? Was treibt mich an? Was ist die Berufung Gottes für mich?

Da ist einerseits die allgemeine Berufung – sie gilt allen Christen. In der Nachfolge geht es darum, uns für Jesu Herzschlag zu entscheiden. Nicht auf mich kommt es an, sondern dich, Jesus. – Diese Haltung zu leben, ist eine echte Herausforderung.

Aus der allgemeinen Berufung ergibt sich das Individuelle an der allgemeinen Berufung. Gottes Herz schlägt dafür, dass ich mich von seiner Leidenschaft ansprechen lasse. Es geht um’s Brennen für Gottes Mission. – Worauf’s ankommt.

Gott möchte nicht, dass du jemand anderes bist, es geht nicht darum, jemanden, den du magst und vielleicht bewunderst, kopieren zu wollen. Gott will dich so wie er dich geschaffen hat. Das ist Gottes Beziehung zu uns Menschen!

Wir können nichts dafür tun, dass Gott uns mehr oder weniger liebt, als er es ohnehin schon tut.

Das Teilen mit anderen ist dabei ganz wichtig. Es ist eine große Bereicherung, wenn wir uns gegenseitig teilhaben lassen an der Leidenschaft für Gott und seine Menschen.

 

 

 

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More Vine

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Vines vom Baumhaus Workshop

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Hannah und Judith aus Sheffield

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Hannah Jackson/Sheffield und Tabea Richardson beim Sumo-Ringen 2010

Heute: Hannah & Judith Gäste beim BISS 2013 „worauf’s ankommt“

In diesem Jahr sind Hannah Jackson und Judith Kearney Gäste beim BISS aus England/Sheffield aus der Christ Church Pitsmoor/ Christian Community for All Nations. Zu dieser Gemeinde hat das Impulse Team seit geraumer Zeit Beziehungen.

Judith und Hannah haben beim BISS 2013 ein Seminar über WG orientierte Jugendarbeit gemacht und Jugendmitarbeiter dazu motiviert, ihre Wohnungen für Jugendliche aus allen Gesellschaftsschichten zu öffnen. Sie haben ein brennendes Herz für „unchurched people“, die in kein Gemeindezentrum und noch viel weniger in eine traditionelle Kirche kommen würden. Die Unterhaltung mit ihnen im Bistro oder zu später Stunde lässt das „celtic fire“ in ihnen auf kommen :-)

Die Englischkenntnisse müssen nicht wirklich gut sein, um mit ihnen zu kommunizieren. Sie sagen, sie sind es aus ihrer Arbeit mit jungen Menschen gewohnt, dass Menschen aus den unterschiedlichsten asiatischen und arabischen Ländern in Sheffield kein Englisch können. Tolle Gäste! Vielen Dank, dass ihr euch auf den Weg gemacht habt.

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Zur gleichen Zeit 2006 beim Poolaufbau

Wettertechnisch hat das BISS über die Jahre echt abgebaut.
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Samstag 06.04.13. Unser heutiges Geburtstagskind :)

Happy Birthday und Gottes reichen Segen, dir lieber Jonathan, zu deinem heutigen Geburtstag!!! :)

Wir haben schon das zweite Geburtstagskind hier auf dem BISS.

Gestern Abend wurde Jonathan interviewt: „Wie fühlst du dich an deinem ganz besonderen Geburtstag auf dem BISS?“ 

Samstag, ca. 1 Uhr nachts. Interview im Bistro, im Schlosskeller.

Anja: Wie alt wirst du denn, lieber Jonathan?

Jonathan: Ich werde heute 19.

Anja: Und wo kommst du her?

Jonathan: Ganz aus der Nähe von Spielberg.

Anja: Wie hast du das BISS seither empfunden?

Jonathan: Ganz toll. Die vielen Angebote, die Gemeinschaft, Gespräche…

Anja: Bist du zum ersten Mal auf dem BISS?

Jonathan: Nein, ich war letztes Mal schon dabei, aber da fiel das BISS nicht genau auf meinen Geburtstag.

Anja: Feierst du deinen Geburtstag zum ersten Mal wo anders als zu Hause?

Jonathan: Ja.

Anja: Auf was freust du dich an deinem heutigen Geburtstag besonders?

Jonathan: Ich freue mich sehr auf den heutigen Abend. Meine Piratensachen habe ich eingesteckt. Das wird sicher ein super Abend.

Anja: Feierst du deinen Geburtstag denn noch nach? Gibt es etwas, das du heute hier vielleicht vermissen werdest?

Jonathan: Nein, ich denke, ich werde nichts vermissen. Ich hole nämlich alles nach. Nächstes Wochenende wird es eine Feier zu Hause geben. Nur ausschlafen würde ich eigentlich sehr gern, aber das ist auf dem BISS immer eher schwieriger ;) …

 

Dann nochmals alles, alles Liebe und Gute dir, Jonathan!

Einen genialen Tag dir heute! :) :)

Und: Danke für deine Bereitschaft für das Interview!

Hier noch ein Foto aus der Nacht: Jonathan (rechts) mit seinem Zimmergenossen und Freund.

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Resultat aus der Nacht vom Freitag auf Samstag im Bistro… ;)

Drei junge, sympathische und fröhliche BISS-Teilnehmerinnen schrieben für unseren BISS-Blog in der Nacht vom Freitag auf den Samstag auf:

Was wir schon immer mal der Welt sagen wollten:

Wer sein Haus teilt, der hat ein geteiltes Haus.

–> schlechter Witz =) 

Umfrage: In welchem Seminar waren die Mädchen am Nachmittag wohl???? …. ;)

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